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  <title>Verkostungsnotizen.net</title>
  <link>http://www.verkostungsnotizen.net</link>
  <description>Wein-Verkostungsnotizen vieler Autoren zum Lesen und Mitmachen</description>
  <language>de-de</language>
  <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 02:34:13 +0200</pubDate>
  <lastBuildDate>Tue, 23 Jun 2026 02:34:13 +0200</lastBuildDate>
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  <item>
    <title><![CDATA[Minuty M Rosé  2025, Chateau Minuty, Côtes de Provence, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85932</link>    
    <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 21:22:48 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[blasses Lachsrosa;

in der Nase ansprechende Aromen von Erdbeere und Pfirsich;

im Mund mit sehr gutem Trinkfluss, animierend und mundwässernd, fein und elegant, ganz sicher nicht banal und langweilig, durch eine feine Säurestruktur wirkt der Wein lebendig und erfrischend, klare Frucht mit gutem Abgang mit langem Nachhall der feinen und dezenten Säure.

Das macht schon ziemlich viel Spaß und passt sehr gut zur derzeitigen Hitzephase. Eine Empfehlung wert! 89-90 PP.
Ist sicherlich diesen Sommer am besten zu trinken. <br><br>89<br><br>Verkostet am 22.06.2026 von la-vita]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Gelber Muskateller - Straden - trocken - Vulkanland Steiermark DAC 2023, Neumeister, Südoststeiermark, Österreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85931</link>    
    <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 19:36:07 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://ec1962.wordpress.com/wp-content/uploads/2026/06/20260622_172100.jpg" alt="" /><br />Im Glas ein leicht zum Messing schauendes Zitronengelb, geruchlich gibt’s eine maximal unparfümierte Gelbblumenwiese vor reifer Zitrone und Kaktusfeige. Geschmacklich die gleiche Floralik und Frucht, die sich bei aller Frische dennoch sehr ernsthaft sowie auch recht nachdrücklich präsentiert, die Säure ist klar und kühl; auch bodenseitig sind wir auf der kühleren Seite unterwegs, das berühmte Gebirgsbachbett drängt sich auf. Dann ein ordentlich langer Nachhall, der vor allem die Frucht -die weder primär noch sekundär zu sein scheint- betont, das Geblümel mischt aber dennoch schön mit.

Dieser Muskateller ist sehr schön „mittendrin“, zwischen den primär-knallig-parfümierten Durstlöschern und den -leider recht wenigen- High-End-Muskatellern, die immer mal wieder beweisen, daß die Sorte nicht wirklich zweitklassig ist. Doch der Wein will meiner Meinung nach nicht die Grenzen der Sorte ausloten, sondern einfach nur einen Sommerfrischling unbanaler Natur darstellen und das gelingt hier sehr gut!<br><br>Verkostet am 22.06.2026 von EThC]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Welschriesling - [Eisenberger] Saybritz - trocken - Landwein Weinland 2015, Weninger, Eisenberg, Österreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=66722</link>    
    <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 15:26:14 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://ec1962.wordpress.com/wp-content/uploads/2019/02/20190206_150751.jpg" alt="" /><br />Verkostung vom 06.02.2019:

Im Glas ein ziemlich deftiges Goldgelb, sehr gerbstofflastige, weißtanninige, aber auch sehr frisch wirkende Nase mit einigen Schmutzigkeiten wie Hasenstall und Komposthaufen, dazu angegorene Früchte wie Maracuja und Kumquat sowie auch fermentierte zitrische Komponenten, wobei die reduktive Fruchtseite mit steigender Temperatur hier mehr und mehr die Oberhand gewinnt. Am Gaumen kommen auch Sachen wie Earl Grey Tee, Limettenschale, leicht Lakritz und Natriumhydrogensulfat dazu, später auch Torf und verschwitzter Lederkragen. Die Säure ist super balanciert, ganz entfernt schwingt noch was Großholziges mit. Der Nachhall hallt ordentlich lang, hier gibt's die größte Salzfracht, dann Gerbstoffe, dann herbe Frucht, wieder eine tolle Säure und ein leichtes Lakritz- und Teerfinale.

Das ist nun gegenüber dem 12er nochmal ein deutlicher Fortschritt im Hinblick auf die Komplexität, die grundlegende Stilistik ist aber die gleiche geblieben. Möglicherweise der freakigste Welschriesling der aktuellen Weinwelt, für mich eines der Highlights beim Weninger, andere werden da eher den Kopf schütteln...

Wertung vom 06.02.2019: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 22 von 25

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Verkostung vom 21.06.2026:

Ein recht sattes Goldgelb bis Messing im Glas, geruchsmäßig zeigt sich eine leicht reduktive, von sehr schönem, warmen, dezenten wie prägenden Holz (Totholz, Zeder, heller Tabak) umflochtene Frucht, bei der vor allem sekundäre Aprikosen und Kaki im Spiel sind, etwas schwarze Kochbananenschale noch. Geschmacklich dann zuerst Trockensthonig (Thymian-, Salbei-, Distel-), zur Frucht gesellt sich deutlich Salzkaramell, auch hier ist das Holz äußerst schön balanciert und bringt auch ein paar grünliche Noten ins Spiel; die Säure arbeitet sehr effektiv, steinseitig zeigt sich neben erdigen Noten auch was kühl Metallisches in bester Manier. Dann ein langer, salziger Abgang, der die minimal karamellisierte, reife Frucht in den Vordergrund stellt.

In der Runde wurde recht einhellig „Chardonnay“ ausgerufen, und tatsächlich könnte man das meines Erachtens straffrei ins südliche Burgund verorten, allenfalls die leichte Eisenspur gibt Hinweise auf eine andere Herkunft. In den immerhin sieben Jahren seit der Erstbegegnung hat der Wein jegliches Freaktum abgelegt und dabei kein bißchen an Spannung verloren, das würde ich nunmehr eher als „innovative Klassik“ bezeichnen. Der Chardonnay wird ja recht einhellig als „große Rebsorte“ anerkannt, wobei diese in ihrer stilistischen Ausprägung ja doch sehr stark vom Terroir incl. Winzer abhängig ist. Nun haben wir hier einen Welschriesling, der in einer weißen Burgunderrunde ganz sicher nicht untergehen würde, also ist die Sorte in meinen Augen dem Chardo durchaus ebenbürtig, nur macht halt nur eine Handvoll Winzer was Fortgeschrittenes draus. Für mich mit Strakas „3330“ die Benchmark der Sorte, große Freude!<br><br>Verkostet am 21.06.2026 von EThC]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling - trocken - [VDP.Gutswein] 2016, Schäfer-Fröhlich, Nahe, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=77441</link>    
    <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 14:45:06 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://ec1962.files.wordpress.com/2023/02/20230215_193537.jpg" alt="" /><br />Verkostung vom 15.02.2023:

Fürs Auge gibt's ein helleres Schwefelgelb, das Näschen wird mit gelben bis orangen Agrumen vulkanischen Ursprungs erfreut. Am Gaumen differenzieren sich die Zitrusfrüchte weiter auf, Yuzu, Minneloa, Pomelo und ein bißchen Pampelmuse offenbaren sich sauber unterscheidbar, alle zusammen schmeißen ordentlich Säure in den Ring; neben Basalt und weißem Rauch sorgen auch noch Piment und ein bißchen Kohlensäurebizzel dafür, daß hier das Wort Frische richtiggehend Benchmarkcharakter erhält. Beim sehr langen Abgang dann auch in erster Linie vulkanisierte Agrumenfrische, hier auch Kumquat mit steigendem Gradienten, im Finale dann noch ganz leicht adstringierend.

Das ist schon quasi Überschalltrinkfluß bei gefühlt unangekratzter Jugendlichkeit, jedenfalls hätte ich blind sicher nicht weiter zurück als auf allerhöchstens 2019 getippt, bestimmt wird der Schraubverschluß zu einem Gutteil am Frischeerhalt dieses Gutsweins mitgewirkt haben. Ganz großer Spaß für vergleichsweise kleines Geld!

Wertung vom 15.02.2023: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25

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Verkostung vom 17.10.2024:

Visuell das helle Schwefelgelb vom letzten mal, nasenmäßig gibt’s konzentriert wie intensiv helle Gelbagrumik mit Zitrone und Ugli, zwar auch viel Etherik davon, jedoch in sehr jugendlicher Form, dazu vorwiegend Zesten und saftige, getrocknete (sic!) Pampelmusenringe, weiters im Oberschwingungsbereich Sellerie und Pastinake, dazu gibt’s recht expressiv einen mineralischen Mix aus Basalt, Korund und einer Art warmen Schiefer. Geschmacklich dominiert das kecke, sehr jugendliche und dabei durch seine Dichte auch voll ausgewachsene Agrumengemisch (plus dezentem wie markantem Wurzelwerk), dem hier auch ein paar Limettenfetzen beigeordnet sind, vor lauter Zitrusaromatik bräuchte es fast keine Säure, aber da ist dennoch genügend davon vorhanden, daß diese nicht fordernd sondern einfach höchst belebend wirkt, ist meiner Wahrnehmung nach dem nicht geringen Agrumenextrakt zuzuschreiben, der schon signifikant Trockensüße ins Spiel bringt; die Vulkanmineralik ist hier nur in der zweiten Reihe unterwegs, dennoch ist sie sehr prägend. Der minutenlange Nachhall samtet die Zitrusfüchte etwas ein, was der Frische aber keinen Abbruch tut, zum Finale hin wirkt die Etherik fast etwas ölig ohne dabei die Viskosität zu beeinflussen, im Finale nehmen die mineralischen Noten wieder zu.

Wenn man diesen Gutswein in der aktuellen (Höchst-) Form in eine Runde mit jüngeren Kaltjahr-GGchen als Piraten einschmuggeln würde, würde er dort gegen vermeintliche, echte GG-Granaten -vor allem aus gleichem Hause- sicher absacken, sich aber doch äußerst gut behaupten können, denn eine nicht geringe Anzahl von Weinen anderer Häuser aus dieser höchsten VDP-Riege steckt er aus meiner Sicht locker in die Tasche, vor allem strukturmäßig. Ganz erstaunlicher PLV-Kracher, der auch im achten Jahr noch kein bißchen müde ist.

Wertung vom 17.10.2024: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25

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Verkostung vom 20.06.2026:

Optisch ein helleres Zitronengelb, nach dem Einschenken noch leicht perlend; nasal gibt’s denn auch Zitrone bzw. zuckerbefreites Zitronat mit leichter Reduktivität, die sich durch VA-Schnitt und Basalt manifestiert, ein bißchen Frühlingswiese schwingt auch mit. Geschmacklich kommen noch Pampelmuse und Pomelo dazu, weiters etwas Rucola, zur feinen Reduktivität gesellt sich eine leichte Steinsalzspur, die Säure ist ultraknackig und wirkt gleichermaßen reif wie grünlich. Der sehr lange Nachhall bringt dann auch ein paar grüne Noten wie Limette ins Spiel, dabei aber nicht unreif wirkend, sondern einfach jugendlich, unbeschwert, frisch.

Daß dieser Gutsriesling 10 Jahre auf dem Buckel hat, mag man selbst mit dem Wissen um die Herkunft kaum glauben, 2 bis 4 Jahre wurde in der Runde gemutmaßt. Der Wein zeigt entsprechend auch keinerlei der rebsortentypischen Alterungsnoten, ist aber bei aller Frische dennoch komplett erwachsen bzw. zeigt nichts Jugendsündiges. Unkomplizierter wie anspruchsvoller Sommerwein für die abendliche Terrasse!<br><br>Verkostet am 20.06.2026 von EThC]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[1855 - Cidre Méthode traditionelle 2023, Les Vergers de la Morinière, Normandie, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=83544</link>    
    <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 14:19:11 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://ec1962.wordpress.com/wp-content/uploads/2025/05/20250517_094707.jpg" alt="" /><br />Verkostung vom 04.06.2025:

Farblich ein etwas dunkleres Braunorange, mitteldichter, etwas gröberer Blubber mit Ausdauer. Riecht nach dunklen Mostäpfeln mit etwas Orange, deutliche Gerbstoffankündigung. Geschmacklich setzt sich das so fort, hier jedoch eher Bitterorange, die Gerbstoffe sind etwas feiner strukturiert als vom nasalen Eindruck her erwartet, dafür aber auch deutlich hefig; die Säure ist einerseits mild, aber doch potent genug, dem deutlichen Extrakt angemessen zu begegnen, bodenseitig wirkt’s lehmig mit ein paar Eisensalzen. Abgangsseitig dann ein paar mehr Agrumen-Bitterchen der feinen Art, dieser Teil wirkt im Gegensatz zum Gaumengefühl staubtrocken.

Das ist schon ein recht substantieller Cidre, der vor allem eine schöne Begleitaromatik aus der Agrumenwelt bietet, allerdings aktuell auch schon recht reif wirkt, weshalb ich nicht einschätzen kann, ob das Stilistik ist oder einfach relativ schnell altert. Wir werden’s sehen, ein Fläschchen hab ich noch…

Wertung vom 04.06.2025: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25

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Verkostung vom 21.06.2026:

Bei diesem Obstschaum kann ich’s mir mal wieder leicht machen und im Wesentlichen auf die obenstehende Notiz verweisen, abweichend gibt’s nur fast keine Bitterorange, eher etwas mehr Mandarine, ist auch deutlich weniger reif wirkend. Vielleicht war der Korken der ersten Flasche in weniger guter Verfassung wie der der zweiten, jedenfalls kann ich nunmehr ohne Wenn und Aber einen „3er“ vergeben...<br><br>Verkostet am 21.06.2026 von EThC]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Cidre rosé - brut - Cidre de Normandie 2023, Le Père Jules - Th. Désfrièches et Fils, Normandie, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84151</link>    
    <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 14:01:06 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://ec1962.wordpress.com/wp-content/uploads/2025/09/20250907_101646_0001.jpg" alt="" /><br />Verkostung vom 11.09.2025:

Eine Art helles Erdbeerapricot mit minimaler Trübung findet sich im Glas wieder, eher zurückhaltendes, aber gut ausdauerndes Geschäume. Geruchlich zeigen sich rote Bergäpfel in recht frischer, aber saftferner Konsistenz, auch eine kleine Birnenspur ist vorhanden. Am Gaumen kommt noch Grapefruit dazu, die Gerbstoffe sind präsent, jedoch sehr fein gestrickt, die Säure ist recht grapefruitig und wird durch eine minimale Süßespur gut balanciert, eine feine, kühlere Kalkspur noch. Beim recht langen Nachhall sticht die Grapefruit etwas mehr hervor und zeigt sich dabei auf eine recht flaumige Art.

Die hier verwendeten, rotfleischigen Äpfel bringen schon eine signifikant andere Aromatik ins Spiel als die in der Normandie sonst verwendeten Mostäpfel, der Cidre wirkt insgesamt filigraner als der dortige Durchschnitt, ist aber doch klar (apfel-) weinig und driftet nicht zur Saftseite hin. Sehr eigene, horizonterweiternde Cidre-Erfahrung!

Wertung vom 11.09.2025: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 20 von 25

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Verkostung vom 20.06.2026:

Im Glas ein helleres Apricot, sehr ausdauerndes Geschäume; nasal roter Bergapfel, Yuzu und ein Hauch Preiselbeere, dazu eine feine Hefespur. Am Gaumen dann auch Grapefruit und ein Hauch grüne Birne, agile und doch leicht talcumgepufferte Säure, ansonsten eine feine Kalkbasis. Der schön lange Nachhall ist dann von rosa Frucht geprägt ohne dabei ins auch nur annähernd Kitschige abzugleiten.

Im Wesentlichen bestätigt sich der Eindruck der Erstbegegnung, durch die teils rotfruchtigen Aromen setzt sich der Cidre recht deutlich von seinen regionalen Kollegen ab, verleugnet aber seine Herkunft nicht. Wird sicher nachgekauft…<br><br>Verkostet am 20.06.2026 von EThC]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Rieslaner - Laumersheimer - [süß] - «Auslese» - Pw - VDP.Ortswein 2017, Philipp Kuhn, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85896</link>    
    <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 13:39:21 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://ec1962.wordpress.com/wp-content/uploads/2026/06/20260609_102746.jpg" alt="" /><br />Im Glas ein leuchtendes Orangegelb, nasal gibt’s glykolige Orangen und Mandarinen, etwas Kumquat, leichte Kräuterspur. Geschmacklich setzt sich das so fort, auch hier die Frucht recht samtig-ölig, die Säure ist zwar an sich ordentlich bemessen, baut aber keine allzu hohe Spannung auf, die Steinseite zeigt kühl-salzige Komponenten, wirkt aber leicht maskiert. Vom Abgang hat man recht lange was, auch hier wirkt die süße Agrumik recht viskos, bleibt aber doch weit jenseits der anstrengenden Seite.

Das ist aromatisch sehr schön differenziert, aber süße-säure-spannungsmäßig bleiben wir doch deutlich hinter anderen, spannenderen Süßlingen zurück, dabei sind wir hier in einem nicht allzu warmen Jahr unterwegs; zum „3er“ langt’s deshalb bei mir nicht…

Wertung am ersten Tag: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25

Nachtrag nach 9 Tagen mit Luft: da was von dem Süßstoff übrig blieb, wollte ich mal testen, ob man nach einigen Tagen Sauerstoffeinfluß auch hier einen Ausblick auf den weiteren Reifeverlauf erlangen kann, ähnlich wie bei dem Trockenzeugs, denn diesbezügliche Erfahrung mit Süßkram hab ich so gar nicht, die kleinen Flaschen sind in der Regel schneller leer, als man kucken kann. Tatsächlich hat sich von der Aromatik her nichts Grundsätzliches geändert, die einzelnen Agrumen sind aber viel klarer abgebildet, der Zucker wirkt signifikant runder und läßt der Säure mehr Raum. Das wirkt nunmehr deutlich fokussierter und damit auch spannender, insofern ein hoffnungsvoller Ausblick auf die zweite Flasche in vielleicht 5+ Jahren.

Wertung am zehnten Tag: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 22 von 25<br><br>Verkostet am 10.06.2026 von EThC]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Kröver Paradies Riesling Spätlese 2024, Martin Müllen, Mosel, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85930</link>    
    <pubDate>Sun, 21 Jun 2026 22:19:40 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Sehr helles Gelb, dezente Spontanwürze, Quitte, Bitterorange, schiefermineralische Elemente, nicht zu süß, lebhafte Säure, schlanker bin mittlerer Körper, viel Struktur und Substanz, noch sehr jung, aber durchaus schon mit genug Genuss zu trinken <br><br>92<br><br>Verkostet am 21.06.2026 von Bernd Schulz]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Trittenheimer Apotheke Riesling Kabinett 2025, Alexander Loersch, Mosel, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85929</link>    
    <pubDate>Sun, 21 Jun 2026 22:06:54 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Sehr helles Gelb, deutliche Spontinoten, viel Frucht, Steinobst, Agrumen, prägnante Schiefermineralik, gut eingebundener Restzucker, animierende Säure, schlanker Körper, elegant und spannungsreich, sehr animierend, hoher Trinkfluss<br><br>93<br><br>Verkostet am 21.06.2026 von Bernd Schulz]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Brauneberger Juffer Riesling Kabinett 2024, Fritz Haag, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85810</link>    
    <pubDate>Sun, 21 Jun 2026 21:56:47 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Helles Gelb, ausdrucksstarke Spontinase, Stachelbeeren, Pfirsich, Waldmeister, dezente Zitrusnoten, am Gaumen nicht zu süß, fast halbtrockene Anmutung, rassige, aber feine Säure, schlank, feingliedrig, aber hocharomatisch, prototypischer Moselkabinett (93 Punkte)

21.06.2026

Noch etwas stärker als vor drei Wochen, extrem vielschichtige und hochdifferenzierte Aromatik, ausgesprochen filigran, große Kabinettkunst<br><br>94<br><br>Verkostet am 31.05.2026 von Bernd Schulz]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling Kabinett 2024, Martin Müllen, Mosel, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85928</link>    
    <pubDate>Sun, 21 Jun 2026 21:45:26 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Sehr helles Gelb, dezente Spontanwürze, Grapefruit, reifes Kernobst, moderater Restzucker, fast halbtrockene Anmutung, salzige Mineralität, schlanker Körper, extraktreich, im erstaunlich langen Abgang angenehm herb, hoher Trinkfluss, für eine absolute Spitzenbewertung fehlt es etwas an Finesse<br><br>92<br><br>Verkostet am 21.06.2026 von Bernd Schulz]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Trittenheimer Apotheke Riesling Kabinett 2023, Ansgar Clüsserath, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85927</link>    
    <pubDate>Sun, 21 Jun 2026 21:26:11 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Sehr helles Gelb, dezente Spontanwürze, weißer Pfirsich, Grapefruit, gut eingebunderer Restzucker, lebhafte Säure, angenehm herbe Noten, prägnante Schiefermineralik, leichtgewichtig, elegant, Paradekabinett<br><br>92<br><br>Verkostet am 20.06.2026 von Bernd Schulz]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA["Sankt Antonius" Chasselas Landwein Main 2021, Martinshof, Familie Brock, Franken, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85926</link>    
    <pubDate>Sun, 21 Jun 2026 20:15:13 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Optik:
mittelkräftiges Goldgelb, klare Optik.

Nase:
elegante, unaufdringliche Reduktion, etwas Feuerstein,hefig-mineralischer Typ, dezente Frucht (Apfel, Quitte),erstaunlich jugendlicher Eindruck, macht neugierig auf den ersten Schluck.

Gaumen:
absolut trocken, salzig-mineralische Akzente, etwas Gelbfrucht, Feuerstein, etwas Curry, ein Hauch von Jura, stimmige eingebundene Säure, trotz Leichtgewichtigkeit (nur 10 Umdrehungen!) ist der Wein keineswegs dünn und schmalbrüstig, sondern hat erstaunlich viel Substanz für seine Gewichtsklasse, nicht ewig lang, aber mit seiner salin-mineralischen Grundcharakteristik entwickelt er einen unheimlichen Trinkfluss und reisst kein Loch in den Geldbeutel. Trinkt sich jetzt sehr schön und wird aufgrund seiner jetzigen Jugendlichkeit problemlos noch einige Jahre Spass machen.

Fazit:
Der Wein bereitet weit mehr Trinkspass als es die Punktzahl ausdrücken kann. Aufgrund seiner Alkoholleichtigkeit ist das der ideale Wein für die tropischen Abende und das durchaus mit einem gewissen Anspruch. Sehr gut angelegte 9 EURO für diesen Wein aus einem extrem handwerklich arbeitenden "Kleinbetrieb".<br><br>87<br><br>Verkostet am 20.06.2026 von weinaffe]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Grande Reserve 1er Cru Zero Dosage , Daniel Etienne, Champagne, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85925</link>    
    <pubDate>Sun, 21 Jun 2026 14:35:14 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Optik:
zartes Gelbgold, sehr feine Perlage.

Nase:
etwas Agrumen, Hauch Quitte, vor allem viel Brioche, sehr mineralisch, reife, nur dezent oxidative Noten(30 % Solera-Weine), sehr komplex und bei aller Lebendigkeit mit Anspruch.

Gaumen:
trocken wie ein Pokerauge, aber dank gelungener Malo keinerlei Aggressivität in der Säureausprägung, dezente Gelbfrucht, perfekte Mitte zwischen Cremigkeit und mineralischer Hefewürze, salin, absolut speichelziehend, trotzdem kein Schmeichler, sondern ein charaktervoller und individueller Schampus. Ausgezeichnete Länge.

Fazit:
ein hochklassiger, von Pinot geprägter Brut Nature, der beim internen Wettbewerb der Vignerons Independants zu Recht mit Gold ausgezeichnet wurde. Dank Direktimport ist dieser tolle Schampus mit über 7 Jahren Hefelagerung ein veritables Schnäppchen und zeigt vielen deutlich teureren deutschen Schaumweinen ihre Grenzen auf. Champagner kann so preiswert sein !!<br><br>93<br><br>Verkostet am 20.06.2026 von weinaffe]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Pinot Brut Nature Degorgement tardif , Matthias Gaul, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85924</link>    
    <pubDate>Sun, 21 Jun 2026 14:06:25 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Optik:
zartes Gelbgold, relativ feine Perlage.

Nase:
elegante Briochenoten, nussig, glasklar, sehr animierend.

Gaumen:
knalltrocken, glasklar, laserartige Säure, die aber nicht unreif daherkommt, mittlerer Körper, feine Perlage, spült den Gaumen wunderbar frei, deutlich hefig dank gut 5 Jahren Hefelagerung, saftig, erfrischend, sehr straight, ordentliche Länge.

Fazit:
Dieser Pfälzer Sekt würde in einer Champagner-Blindprobe garantiert nicht negativ auffallen. Ein kompromissloser Brut nature, bei dem die Frische und Knackigkeit im Vordergrund stehen und weniger die absolute Komplexität und Cremigkeit. Bei dem Ab-Hof-Preis von 18,90 EURO muss man lange suchen, um in dieser Klasse etwas vergleichbares zu finden. Top-Top-PLV!!<br><br>91<br><br>Verkostet am 20.06.2026 von weinaffe]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Assyrtiko Eksesios 2022, Amorgion, Amorgos, Griechenland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85923</link>    
    <pubDate>Sun, 21 Jun 2026 07:22:28 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[19./20.06.2026. Dunkelbernsteingelb, feine Säure aber deutliche Karamellnote, die darauf hindeutet, dass der Wein seinen Zenit überschritten hat. Die Assyrtikofrucht (zitrisich, durchaus auch mit Zitronenschale) ist nur noch vage zu erahnen. Durchaus noch trinkbar und sogar interessant, aber am zweiten Tag dann war die Karamellnote zu penetrant, dass ich den Wein nicht mehr trinken mochte.  Punkte: am ersten Tag vielleicht 80/81, am zweiten Tag unterirdisch.

Weine von Santorini und Tinos können problemlos 5 bis 7 Jahre reifen, manchmal auch länger; dieser hier hat nach nach nicht einmal 4 Jahren seinen Zenit deutlich überschritten.<br><br>Verkostet am 19.06.2026 von mixalhs]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Chardonnay Brut Nature 2020, Krack, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85922</link>    
    <pubDate>Sat, 20 Jun 2026 20:38:38 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Feine, aber ziemlich schaumige mousse, schlank, crisp, hell, mineralisch, mit schöner Säure. Da passt alles zusammen, vor allem bei diesen hohen Temperaturen gerade, aber letztlich ist das schon ein echt einfacher Sekt. 85-86 P<br><br>86<br><br>Verkostet am 20.06.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Millésime Grand Cru Blanc de Blancs Extra Brut 2014, Pierre Moncuit, Champagne, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85921</link>    
    <pubDate>Sat, 20 Jun 2026 18:44:58 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[10 Jahre auf der Hefe, 3 gr. dosage, 09/25 dégorgiert

In der Nase brotig, wenig Frucht (kandiert), nussig.
Im Mund mit sehr feiner mousse, sehr gut integrierter Säure, aber sehr viel weißem Tannin, das den Wein ziemlich ernst ausfallen lässt. Ganz leicht sherryhafte Tiefe im Nachklang.
Selbst für den französischen Preis und im Verhältnis zu früheren Jahrgängen etwas enttäuschend, vor allem mangels höherer Komplexität. Dennoch erstklassig, letztlich aber eher ein weinintellektuelles Vergnügen.<br><br>92<br><br>Verkostet am 20.06.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[St. Laurent - [Breitenbrunner Rosenberg] - Oh when the Saints - Pet nat - trocken - Österreichischer Perlwein 2023, Heinrich, Leithaberg, Österreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=83555</link>    
    <pubDate>Sat, 20 Jun 2026 13:21:22 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://ec1962.wordpress.com/wp-content/uploads/2025/05/20250528_115223.jpg" alt="" /><br />Verkostung vom 05.06.2025:

Ein etwas mattes Hellapricot im Glas, äußerst feiner wie nachhaltiger Blubber; geruchlich geht’s gleichermaßen frisch wie samtig zu, es zeigt sich ein Mix aus recht sekundären Weinbergspfirsichen und roten wie weißen Johannisbeeren, leichter Hefeschleier, eine erste Talcumankündigung. Geschmacklich geht’s ähnlich zu, mit der lebendigen und doch auch sehr samtigen Säure kommt eine flaumige, leicht fermentierte Yuzu sowie Grapefruit mit, steinseitig gibt’s eine Mischung aus Kalk und Talcum. Der sehr lange Nachhall bietet dann auch diese spannende Ambivalenz zwischen Frische und Geschmeidigkeit, im Finale hat vor allem die Yuzu ihren großen Auftritt.

Bei diesem PétNat paßt wirklich alles grandios zusammen, das Zeuch ist unglaublich belebend (und das trotz der für meine Verhältnisse recht hohen Restzuckerfracht), es ist unglaublich fein strukturiert, es wirkt durch Albeden und Mineralik unglaublich geschmeidig und die Fruchtaromatik wirkt trotz der Beschränkung auf recht bekannte und gar nicht mal so viele Protagonisten in der Kombination unglaublich unique. Ganz schlicht und einfach: ich bin von diesem Geschäume hochgradig begeistert!

Wertung vom 05.06.2025: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 22 von 25

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Verkostung vom 19.06.2026:

Im Glas ein leicht trübes Messingapricot, anfangs eruptiver, dann rasch eher verhaltener, etwas gröberer Blubber mit guter Ausdauer; es riecht nach stark sekundären Pfirsichen und Papaya, leichter Hefeschleier und etwas Talcum, ein Hauch Fruchtjoghurt. Geschmacklich dann auch diese leicht cremige Sekundärfrucht, der für meine Verhältnisse doch recht hohe Restzucker ist erstaunlich gut eingebunden, mit der flaumigen Säure kommen auch ein paar fermentierte Mandarinenschalen mit; steinseitig eine Mischung aus Kalk und Talcum (auch wenn die Trauben auf Glimmer-Schiefer wuchsen). Der mehrminütige Nachhall flaumt dann deutlich im Papaya-Bereich, trotz der sehr samtigen Säure wirkt das sehr frisch animierend und steigert die Gier aufs nächste Glas.

Wenn ein an sich trockenes Getränk technisch bzw. wertmäßig mehr Zucker als Säure hat, geht das in meinem Sinne selten gut aus, weshalb ich bei solchen Daten eher vorsichtig bin. Verallgemeinern darf man’s aber auch nicht, denn -wie hier- ist das Ergebnis in manchen Fällen dann doch unglaublich trinkig. Und das sogar ob der auch recht flaumig-samtigen Sekundärfrucht! Machte jedenfalls auf der Terrasse bei wunderbaren 32 Grädern (ich liebe es, warum kann’s nicht immer so sein?) sehr viel Freude, auch wenn sich die Frucht gegenüber der Erstbegegnung nicht mehr ganz so komplex zeigte.<br><br>Verkostet am 19.06.2026 von EThC]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Kisi - dry amber - Wine of Georgia 2019, 39 Qvevri, Kachetien, Georgien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85920</link>    
    <pubDate>Fri, 19 Jun 2026 09:42:35 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[<img src="https://ec1962.wordpress.com/wp-content/uploads/2026/06/20260615_133146.jpg" alt="" /><br />Optisch geht’s im Glas bräunlichorange zu, nasenmäßig zeigen sich getrocknete Orangenringe und zuckerbefreite Honigaromen (Distel-?), deutliche Ankündigung weißer Tannine. Geschmacklich dann der fast erwartete staubige Eindruck von negativem Zuckergehalt (wenn’s das denn geben würde), das Trockenorangenpulver tut sein Übriges dazu, ansatzweise auch Trockenrosine; die Säure ist gut austariert, trägt aber kaum zur Spannung bei, das übernehmen schon Koriandersaatbitterchen und leicht glimmeriger Ton. Dann ein mehrminütiger Nachhall, der auch im Wesentlichen die Ultratrockenstaubigkeit zelebriert.

„Trockener als trocken“ ist hier das klare, selbst mich leicht fordernde Motto. Das trinkt sich zur Tajine schon schön weg, bleibt aber letztlich doch immer ein Stück garstig, immerhin durchweg auf der durchaus interessanten Seite. Zum Nachkauf reicht’s aber nicht, da ist das Bessere klar der Feind des Guten…<br><br>Verkostet am 18.06.2026 von EThC]]></description>
  </item>
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