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  <title>Verkostungsnotizen.net</title>
  <link>http://www.verkostungsnotizen.net</link>
  <description>Wein-Verkostungsnotizen von stefane</description>
  <language>de-de</language>
  <pubDate>Fri, 15 May 2026 12:35:16 +0200</pubDate>
  <lastBuildDate>Fri, 15 May 2026 12:35:16 +0200</lastBuildDate>
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    <title><![CDATA[Riesling Deidesheimer Mäushöhle Erste Lage 2021, Von Winning, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85694</link>    
    <pubDate>Thu, 14 May 2026 23:47:46 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Die Trauben stammen von Sandstein- und Kalkböden, zum überwiegenden Teil im großen Holz vergoren und ein Jahr auf der Hefe belassen.
Ein recht helles, leicht fahles Goldgelb im Glas.
In der Nase zunächst Weinbergspfirsich und viele Zitrusaromen, etwas Grapefruit kommt dazu, bevor dann auch kräuterig-würzige Dufteindrücke folgen (frisches Gras, vielleicht sogar etwas Rosen). Mit der Zeit kommt auch eine leichte Salznote durch.
Am Gaumen eher leicht- bis mittelgewichtig, aber auf eine sehr einnehmende Art. Insgesamt sehr balanciert: straff, aber doch ausgewogen, die Säure deutlich spürbar, aber nicht dominierend. Auch am Gaumen zuerst wieder Zitrusnoten, dann kommt eine leichte Steinnote dazu. Insgesamt sehr frisch.
Für mich eine ganz kleine Spur zu sehr auf der leichtgewichtigen Seite. Es wäre interessant zu sehen, wie der Wein in einem wärmeren Jahr als 2021 ausfällt.<br><br>Verkostet am 30.04.2026 von stefane]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Silvaner Alte Reben 2023, Michael Maier, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85652</link>    
    <pubDate>Tue, 05 May 2026 19:47:25 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein Wein von Trauben aus den Lagen Winnender Haselstein und Hanweiler Maien.
Im Glas ein leicht fahles, mittleres Gelb.
In der Nase leichte Apfelnoten und eine typische Silvaner-Würze.
Am Gaumen eher schlank und mineralisch, kaum Fruchteindrücke. Trotz der Schlankheit und Mineralik aber  wenig fokussiert und definiert.<br><br>Verkostet am 26.04.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Saint-Joseph "Muletiers" 2020, Anthony Vallet, Saint Joseph, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85650</link>    
    <pubDate>Tue, 05 May 2026 19:27:49 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein reinsortiger Syrah von ca. 50 Jahre alten Reben von Gneis- und Granitböden, nur die Hälfte der Trauben wurde entrappt, die andere Hälfte mit den Stielen in die Gärung gegeben.
Im Glas ein leicht ins Schwarze tendierendes Purpurrot.
In der Nase sehr schwarzfruchtig, v.a. Brombeere und Schwarzkirsche sowie etwas Heidelbeere, aber auch eine belebende würzig-pfeffrige Note. Mit der Zeit kommt noch eine leicht warme Rauchnote dazu.
Auch am Gaumen dann zuerst dunkle Frucht und eine deutliche Note von schwarzen Oliven. Die bei anderen Syrahs oft sehr vordergründige Note nach geräuchertem Speck ist hier nur entfernt im Hintergrund wahrnehmbar. Geschmeidig mit eher gutmütigen Tanninen, aber durch die stets leicht spürbare Säure sehr belebend.<br><br>Verkostet am 11.04.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling Rüdesheimer Drachenstein "Vom Quarzit" 2020, Dr. Corvers-Kauter, Rheingau, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85648</link>    
    <pubDate>Tue, 05 May 2026 18:55:44 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein strahlendes, leicht aufgehelltes Goldgelb im Glas.
Zu Anfang sehr dezent in der Nase, eher Pfirsich und Aprikose als Zitrus. Mit der Zeit dann eine sehr reintönige, steinige Note im Hintergrund.
Am Gaumen erst einmal ein Eindruck großer Frische mit präsenter, aber sehr schön eingebundener Säure. Im Abgang dezent salzig und mineralisch, mit Struktur und Grip. Auch insgesamt eine schöne Balance zwischen Feinheit und Mineralität.<br><br>Verkostet am 09.04.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Weisser Burgunder Lösswand *** 2021, Arndt Köbelin, Kaiserstuhl, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85585</link>    
    <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 20:37:12 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Im Glas ein mittleres Gelb mit dezent goldenen Reflexen.
In der Nase zuerst feine Haselnüsse, die dann von gelbfruchtigen Aromen (v.a. Mirabellen und Aprikosen) abgelöst werden. Nur ganz leicht florale Noten. Mit der Zeit kommen eine etwas störende, aber marginale Butternote und ein Hauch von Wurzelgemüse zum Vorschein.
Im Mund cremig-dicht, saftig und kraftvoll, mit leichter Süße. Insgesamt sehr geschliffen. Leicht nussige Holznoten und etwas Karamell sind zu schmecken. Schon auf der schweren und dichten Seite, durch die unterschwellig präsente Säure kippt der Wein aber nicht ins Fette.<br><br>Verkostet am 28.03.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling Saulheimer Schloßberg 2020, Christoph und Johannes Thörle, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85498</link>    
    <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 18:02:02 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Im Glas ein gedecktes, mittleres Goldgelb.
In der Nase dann zuerst ein Zitrus-Steinobst-Duft, die Steine aber eher auf der warmen Seite. Dann kommen Birne und Aprikose durch. Mit der Zeit dann auch etwas Florales und Minziges, vielleicht auch ganz leicht Koriander. Auch etwas hefige Nuancen, die von einer leichten Spur hellem Tabak unterlegt werden.
Am Gaumen gute Substanz und Tiefe, aber auch leicht in die Breite gehend. Dominierend sind ein etwas süßlicher Schmelz, eine deutliche Gelbfruchtigkeit und eine gewisse Cremigkeit. Im Abgang dann leicht rauchige und kreidige Noten, denen aber etwas die mineralische Griffigkeit fehlt.
Insgesamt ist der Wein für mich deutlich auf der zurückhaltend-vornehmen Seite und könnte einen Hauch mehr Wildheit gut vertragen.<br><br>Verkostet am 26.03.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Langhe Nebbiolo Ël Sartù 2022, Marco Parusso, Piemont, Italien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85497</link>    
    <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 17:50:55 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein Wein von jungen Rebstöcken aus Marco Parussos Barolo-Lagen bei Monforte d'Alba.
Im Glas ein leuchtendes Rubinrot.
In der Nase eine schöne und intensive Beerenfrucht (Waldbeeren, rote Johannisbeeren, auch etwas Himbeeren) und viele süße Gewürze. Nur ein ganz leichter Hauch von Veilchen und Rosenblättern.
Am Gaumen sehr weich mit samtigen Tanninen. Aber auch hier bleibt der Wein auf der fruchtigen Seite mit einem eher leichten Körper und keiner sonderlich festen Struktur. Trotz des deutlichen Ausschlags auf die Fruchtseite sehr frisch und mit hohem Trinkfluß.<br><br>Verkostet am 10.03.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Syrah L'Appel des Sereines 2022, François Villard, Rhône, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85362</link>    
    <pubDate>Tue, 10 Mar 2026 18:32:48 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein reinsortiger Syrah von jungen, ungefähr 15 Jahre alten Reben von einem zersetzten Granit-Terroir, als IGP Collines Rhôdaniennes bezeichnet.
Ein recht tiefes Purpurrot im Glas.
In der Nase viel Veilchen und Blaubeeren sowie einige Gewürznoten wie Nelken oder schwarzer Pfeffer. Die oft an der nördlichen Rhône vernehmbare Specknote gibt es hier gar nicht.
Am Gaumen dann viel Frische, Klarheit und eine Leichtigkeit, die schon leicht zum Dünnen und Strukturlosen tendiert. Die Frucht im Vergleich zur Nase recht zurückhaltend. Relativ kurzer Abgang.
Hatte den Wein zuvor mit dem Jahrgang 2017 im Glas, von dem ich eindeutig mehr angetan war und der sich deutlich intensiver und expressiver präsentierte.<br><br>Verkostet am 19.02.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Bierzo Quite 2022, Veronica Ortega, Bierzo, Spanien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85304</link>    
    <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 20:30:57 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Zu 100 % aus Trauben der Sorte Mencía aus einer alten Rebanlage aus Weinbergen in Valtuille stammend.
Im Glas ein dunkles Rubinrot mit einem leichten Schwarzstich.
In der Nase viel dunkle Kirschfrucht, aber auch etwas Blumig-Balsamisches. Auch dunkle Waldbeeren sind zu vernehmen.
Am Gaumen ein etwas hellerer Fruchteindruck als in der Nase. Sehr saftig und auch fruchtig, aber stets mit der Säure, einer mineralischen Note und einem leicht bitteren Hauch im Hintergrund als Gegenpol zur Frucht. Sehr lebhaft und erfrischend. Schöner und auch eigenständiger Wein, der an 15,5 Punkten kratzt.<br><br>Verkostet am 11.02.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Oberweseler Oelsberg Riesling Spätlese trocken 2021, Dr. Randolf Kauer, Mittelrhein, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85302</link>    
    <pubDate>Tue, 03 Mar 2026 18:59:47 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein Riesling von einer im Jahr 1973 gepflanzten Rebanlage.
Im Glas ein sattes, mittleres Gelb.
In der Nase dominieren für mich die Eindrücke von vollreifer Birne, etwas Pfirsich kommt hinzu. Unterlegt wird das von einer schönen Kräuterigkeit, weißer Pfeffer ist zu vernehmen, ganz leicht Feuerstein, aber auch eine dezente Note nach Jod.
Am Gaumen sind die mineralischen Eindrücke etwas stärker als in der Nase, auch die Frucht ist eher auf der kühlen und feingliedrigen Seite. Insgesamt eine eher karge Charakteristik, die aber sehr klar, distinguiert-geschliffen und verbindlich rüberkommt.<br><br>Verkostet am 03.02.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Syrah GE 2021, Hanspeter Ziereisen, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85202</link>    
    <pubDate>Sun, 15 Feb 2026 22:18:25 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Der ehemalige Syrah Gestad - aus dem gleichnamigen Gewann - der offensichtlich nicht mehr mit einem Lagennamen bezeichnet werden darf und jetzt als GE auf den Markt kommt.
Die Trauben stammen aus einer 1999 gepflanzten Anlage. Acht Wochen auf der Maische belassen, anschließend über 20 Monate in 15% neuen und 85% gebrauchten Barriques ausgebaut und unfiltriert gefüllt.
Im Glas ein mitteldunkles, ganz leicht trübes Rubinrot.
Viel Brombeere und Cassis in der Nase. Dazu etwas schwarzer Pfeffer, aber auch Nelke und Kräuter sowie eine dezent florale Note. Im Hintergrund ganz leicht etwas kalter Rauch.
Am Gaumen wirkt der Wein sehr filigran, kühl, klar und präzise sowie mit großartiger, belebender Frische. Gleichzeitig ist aber eine große Tiefgründigkeit und etwas dezent Dunkles zu schmecken. Die in der Nase wahrnehmbaren Brombeeren und Cassis sind verschwunden, dafür kommen jetzt Sauerkirsche, Schlehen und auch etwas Wacholder durch, unterlegt von einer feinen Note nach Waldboden. Die Säure bleibt immer wunderbar präsent und gibt dem Wein eine schöne Leichtfüßigkeit.
Für mich ein "Cool Climate" Syrah vom Allerfeinsten, mit wunderbarer Struktur und Eleganz und einer dennoch spürbaren Fülle, die aber nicht vom Alkohol, sondern von der Komplexität, Rasse und Struktur des Weins stammt.<br><br>Verkostet am 16.01.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[KomoKabras Lías 2021, Entre os Ríos, Galizien, Spanien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84930</link>    
    <pubDate>Sun, 18 Jan 2026 16:04:40 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein reinsortiger Albariño, als Viño da Terra de Barbanza e Iria deklariert.
Im Glas ein etwas helleres Gelb.
In der Nase etwas Feuerstein, viel gelbe und tropische Früchte, begleitet von einem Duft warmer Steine.
Relativ ölige Textur am Gaumen. Zwar schön würzig, aber mit doch recht milder Säure, was den Wein zwar schmelzig macht, aber auch für den recht warmen Fruchteindruck und eine gewisse Breite und Behäbigkeit sorgt.
Reicht nicht an den vor einiger Zeit getrunkenen "Altares de Postmarcos" aus dem gleichen Haus heran.<br><br>Verkostet am 08.01.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling Hatzenporter Kirchberg Große Lage 2018, Heymann-Löwenstein, Mosel, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84915</link>    
    <pubDate>Sat, 17 Jan 2026 00:09:02 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein Riesling vom grauen Schluffschiefer, im großen Holzfaß ausgebaut.
Ein mittleres Goldgelb im Glas.
In der Nase eine schöne Würze, leicht rauchig, der Schieferboden ist präsent. Dezent Petrol, vor allem aber eine sehr edle, blonde Tabaknote, dann reifes, dunkelwürziges Steinobst, ohne daß ich das näher zuordnen könnte. Auch etwas Ingwer läßt sich erahnen. Dazu eine leicht tänzelnde, ätherische Note. 
Angeblich ist der Hatzenporter Kirchberg ja eine der heißesten Lagen an der Mosel, was am Gaumen durchaus zu spüren ist: der Wein ist sehr tiefgründig und dunkelwürzig, überhaupt nicht aufgeregt, sondern leise und in sich gekehrt. Gedörrte Früchte sind schmeckbar, ein wunderbarer, runder Schmelz, begleitet von einer eher milden Säure. Am Gaumen dann eher gelbe Früchte und weniger Steinobst als in der Nase.
Eigentlich ist diese Stilistik eher nicht so meins. Das hier ist aber dermaßen stimmig und faszinierend, wenn auch schwer zu beschreiben. Sättigend oder behäbig ist hier nichts, weil die griffigen und mürben Gerbstoffe dann wieder für Balance, Spannung und Zug sorgen.<br><br>Verkostet am 02.01.2026 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Madiran Charles de Batz 2017, Domaine Berthoumieu, Madiran, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84862</link>    
    <pubDate>Wed, 07 Jan 2026 23:39:53 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Eine Cuvée aus 90 % Tannat und 10% Cabernet Sauvignon von 50 Jahre alten Reben. Über zwölf Monate je zur Hälfte in neuen und einmalbelegten Barriques ausgebaut.
Ein fast schwarzes, blickdichtes Rubinrot im Glas.
In der Nase Pflaumen, Brombeeren und viel Cassis, etwas Eukalyptus und Minze im Hintergrund, auch ein leichter Anklang von schwarzen Oliven und Teer ist zu riechen.
Am Gaumen schwarze Johannisbeeren und Schwarzkirschen. Das Holz ist kaum zu erahnen. Sehr viel Extrakt und eine gewisse Massivität, die Tannine noch leicht widerspenstig, aber auf eine sehr einnehmende Art. Trotz des hohen Alkoholgehalts hat der Wein für mich überhaupt nichts Schweres und Sättigendes, die balsamischen Noten und die erstaunlich saftige Säure bilden einen wunderbaren Kontrapunkt zum hohen Extrakt, machen den Wein sehr vielschichtig. Der Wein ist lebendig, vibrierend, zupackend. Langer Abgang.
Das ist für mich schon großes Kino für den Preis.<br><br>Verkostet am 30.12.2025 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Vino Nobile di Montepulciano 2020, Avignonesi, Montepulciano, Italien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84847</link>    
    <pubDate>Sun, 04 Jan 2026 23:16:00 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Im Glas ein mitteldunkles Rubinrot.
In der Nase Kirschen, eine eher zurückhaltende Veilchennote, etwas Unterholz, Schokolade, etwas Lebkuchengewürz, aber auch ein bißchen Pfeffer und Oregano, all das aber leicht abgedämpft.
Am Gaumen saftig und fleischig, wenig Säure, weiche Tannine, eine gewisse Würzigkeit ist spürbar. Aber auch hier - ebenso wie in der Nase - ein sehr gesetzter und eher behäbiger, fast etwas lascher Eindruck.
War dann doch eine leichte Enttäuschung. Der einfache Rosso di Montepulciano des Weinguts, den ich vor ein paar Monaten im Glas hatte, konnte mich da eher abholen.<br><br>Verkostet am 25.12.2025 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Rosso di Montepulciano 2022, Avignonesi, Montepulciano, Italien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84122</link>    
    <pubDate>Sun, 04 Jan 2026 23:04:20 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Sangiovese mit einem minimalen Anteil Colorino.
Ein leuchtendes Rubinrot im Glas.
In der Nase vor allem Kirschen, aber auch eine leichte Erdbeernote und etwas Rosenblätter. Der Dufteindruck sehr auf der Fruchtseite.
Das setzt sich am Gaumen fort: fruchtige und beerige Aromen stehen vorne. Der Wein präsentiert sich rund, zugänglich, harmonisch und ausbalanciert mit einer sehr reinen, elegant-geschliffenen Note, und trotz der 14% Alkohol eindeutig auf der leichten Seite. Es fehlt etwas an Tiefe, Nachdruck und Struktur.<br><br>Verkostet am 25.08.2025 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Riesling Alte Reben 2020, Christian Escher, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84846</link>    
    <pubDate>Sun, 04 Jan 2026 22:47:38 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Der "zweitkleinste" Riesling im Sortiment des Weinguts.
Ein mittleres Gelb mit leichten Grünreflexen im Glas.
Eher verhaltene Fruchteindrücke in der Nase: etwas Zitrone, grüner Apfel. Dafür eine schöne Würzigkeit und leicht warme Steinigkeit.
Am Gaumen erstaunlich konzentriert mit einer vernehmbaren, für mich sehr angenehmen Reifenote. Schöne Balance zwischen leichter Cremigkeit und einer immer noch präsenten Säure. Im Abgang dann noch eine gewisse Kräuterwürze.
Sehr guter Wein für den Preis.<br><br>Verkostet am 24.12.2025 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Lirac 2021, Romain Le Bars, Rhône, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84832</link>    
    <pubDate>Tue, 30 Dec 2025 23:00:27 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Eine Cuvée aus Grenache, Syrah, Cinsault und Carignan. Mittels Kohlensäuremazeration mit den ganzen Trauben vergoren.
Farblich ein intensives, aber nicht blickdichtes Purpurrot.
In der Nase dunkle Waldbeeren, Brombeeren und Heidelbeeren dominieren. Sehr expressiv, auch etwas anspringend, mit einer gewissen Kompaktheit.
Am Gaumen zuerst das leichte Kohlesäureprickeln vieler Naturweine. Auch hier wieder wie in der Nase eine anspringende Intensität, zu den bereits in der Nase vorhandenen dunklen Waldbeeren kommen jetzt auch Schwarzkirschen hinzu, eine schöne Kräuternote entwickelt sich, und auch ganz leicht Schokolade ist im Hintergrund zu erahnen. Diese Intensität und Spannung wird wunderbar ausbalanciert von einem eher feinen  Gesamteindruck und einer beschwingten Leichtigkeit, sogar eine leichte Kühle ist zu spüren.
Sehr schöner Wein.<br><br>Verkostet am 5.12.2025 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Cahors Grande Lignée 2020, Château de Gaudou, Cahors, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84831</link>    
    <pubDate>Tue, 30 Dec 2025 22:25:35 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Eine Cuvée aus 85% Malbec und 15% Merlot von Reben auf Kies- und Lehmböden.
Im Glas ein dunkles Purpurrot mit violetten Reflexen, aber nicht mit der Schwärze, die andere Cahors teilweise haben.
In der Nase überraschenderweise mehr rote Früchte als dunkle Beeren, eine gewisse Würzigkeit ist zu spüren, die Aromen bleiben aber eher weich und "gesittet".
Am Gaumen wieder schöne Fruchtnoten, eine gewisse Tiefe ist zu erahnen, die Säure eher zurückhaltend. Auch hier vom Gesamteindruck her wieder deutlich auf der weichen Seite (ob sich hier der Merlot bemerkbar macht?).
Gut gemacht, aber mir zu mainstreamig und unverbindlich.<br><br>Verkostet am 25.11.2025 von stefane]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Gutedel Viviser 2020, Hanspeter Ziereisen, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84657</link>    
    <pubDate>Sun, 30 Nov 2025 21:18:37 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Ein Wein von über 45 Jahre alten Rebstöcken vom Jurakalk. Spontan vergoren und in großen Holzfässern über 20 Monate ausgebaut.
Ein gedecktes mitteldichtes Strohgelb mit leichter Trübung im Glas.
Etwas Früchte im Bukett (gelbe Früchte, Zitrusnoten, Limettenschale), dominierend aber eine wunderbar mineralisch-steinige und ausgeprägt hefige Note. Auch ganz leicht nach Speck duftend.
Am Gaumen ist die Säure trotz der Zurückhaltung schön präzise und lebendig. Reduktiv und eindeutig auf der (angenehm) kargen Seite, aber mit einer wunderbaren Balance aus Würze, Rauchigkeit und Schmelz. Eine leicht nussige Note tritt hinzu. Straffe Struktur, toller Grip, knochentrocken, kein Gramm Fett. Ein irgendwie zartherber, sehr intensiver und komplexer Abgang, bei dem dann nocht etwas Kreide und Salz durchkommen.
Großartiger Wein.<br><br>Verkostet am 15.11.2025 von stefane]]></description>
  </item>
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