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  <title>Verkostungsnotizen.net</title>
  <link>http://www.verkostungsnotizen.net</link>
  <description>Wein-Verkostungsnotizen von marzemino</description>
  <language>de-de</language>
  <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 12:40:57 +0200</pubDate>
  <lastBuildDate>Wed, 08 Apr 2026 12:40:57 +0200</lastBuildDate>
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    <title><![CDATA[Langhe La Tartufaia Pinot Nero 2018, Giulia Negri, Piemont, Italien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85496</link>    
    <pubDate>Tue, 07 Apr 2026 13:48:27 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Offene und recht komplexe Nase nach Zwetschge, getrockneten Erdbeeren und Agrumen. Etwas Sauerkirsch, trockenes Laub und Malz. Im Mund mit vitaler Säurespannung und präsentem, leicht trocknendem Tannin. Dezent bitter im Abgang. Wirkt gleichermaßen kühl, fest und natürlich-stimmig. Nichts scheint hier exaltiert oder konstruiert. Karge Eleganz und stille Größe. Alles Exzentrische ist hier fremd. Insofern sehr gelungen, auch wenn ein wenig der innere Kern zu fehlen scheint. Leider wird mittlerweile der doppelte Preis aufgerufen, was bedauerlich ist.<br><br>Verkostet am 07.04.2026 von marzemino]]></description>
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    <title><![CDATA[Neustadt 'V' Chardonnay trocken 2024, Müller-Catoir, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85486</link>    
    <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 11:41:43 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Diskrete Nase nach Birne und Apfel. Hell-nussige Noten und eine Ahnung von Kreidestaub. Taktil harmonisch mit elegantem Schmelz und feinem Säurezug. Ruhig und angenehm unaufgeregt. Aromatisch eher ein wenig an guten Weißburgunder erinnernd als an Chardonnay. Vielleicht könnte man sagen, das ist stilistisch etwas einfältig und nicht ganz auf der Höhe der Zeit. Aber das kann ja durchaus auch positiv zu sehen sein. Wem reduktiver Funk und hippes Getöse beim Chardonnay auf die Nerven geht und - wenn man so will - gepflegte Langeweile zu schätzen weiß, der ist hier gut beraten.<br><br>Verkostet am 05.04.2026 von marzemino]]></description>
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    <title><![CDATA[Bensheimer Hemsberg Riesling trocken 2024, Barnert & Drewitz, Hessische Bergstrasse, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85480</link>    
    <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 17:20:40 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Helle und klare Nase nach weißem Pfirsich und etwas unreifem Apfel. Auch Apfelschale und zitrische Anklänge. Dezent weißer Tee, Buchsbaum und Flusskiesel. Im Mund ebenfalls hell, klar und straff. Mit Luft dann etwas ins Gelbwürzige drehend, Kurkuma und ein Anflug von Ananas vielleicht. Mit mineralischem Fundament und phenolischem Grip. Sehr schöner Säurezug und klare Kontur. Vibrierend, lebhaft, saftig. Stilistisch stimmig und überzeugend. Macht Spass!<br><br>Verkostet am 03.04.2026 von marzemino]]></description>
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    <title><![CDATA[Auxey-Duresses 2018, Agnès Paquet, Burgund, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85454</link>    
    <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 20:38:06 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Eigenartige Aromatik nach Cassis, Melone und grüner Paprika. Kaum als Pinot erkennbar, könnte auch Dolcetto, Mencia, Cabernet Franc oder Gamay oder sonst was sein. Metallische Noten, Grapefruit und wieder grün-herbale Assoziationen. Fest, herb und strukturell etwas wirr. Leichte Pepperoni-Schärfe und metallische Dosenerdbeere. Grüne Rinde. Macht nicht wirklich Spaß. Auch nach einiger Eintrinkzeit nicht wirklich überzeugend.<br><br>Verkostet am 27.03.2026 von marzemino]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Nonnenhorner Seehalde Chardonnay trocken 2022, Seehaldenhof, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85449</link>    
    <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 20:22:37 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Geradlinig und streng schon in der Nase. Aromatisch vergleichsweise limitiert. Schalig-rappig und etwas gelbwürzig. Zart holzig. Eher leise und kühl-eingleisig, eng und bang. Im Mund schlank, phenolisch griffig und steinig karg. Etwas gelbe Würze leise angedeutet. Straff und kühl und steinig. Das ist schon interessant, aber ein wenig mehr Charme, Lebensfreude, Weitherzigkeit und sinnliche Generosität wären vielleicht nicht übel. Und das sage ich, dem behäbiger Schmelz und sinnlose Alkoholwärme vollkommen gegen den Strich gehen.<br><br>Verkostet am 25.03.2026 von marzemino]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Königsbacher Riesling trocken 2024, Alexander Swillus, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85428</link>    
    <pubDate>Sun, 22 Mar 2026 16:59:04 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Eher steinig-phenolisch als fruchtig schon in der Nase. Etwas unreifer Apfel und herbe Grapefruit. Zarte Reduktion, Steinschlag, Flusskiesel und grün-herbale Noten. Vielleicht Zitrusabrieb. Fest gebaut im Mund mit zupackender, vitaler und gut eingebauter Säure. Schlank und fest zugleich. Hat Substanz ohne Behäbigkeit, Fett oder blöden Schmelz. Keinerlei Alkoholwärme, die etwas vorgaukelt, was nicht ist. Phenolischer und mineralisch-salziger Grip. Hell, klar und nordisch kühl. Straff und klar konturiert. Perfekt sind die Dinge nicht dann, wenn alles da ist, sondern wenn man nichts mehr weglassen kann. Vielleicht gibt es solche Weine nur aus Deutschland.<br><br>Verkostet am 22.03.2026 von marzemino]]></description>
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    <title><![CDATA[Marbleous Moselürscher F Spätburgunder 2019, Materne  & Schmitt Tobias Feiden, Mosel, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85386</link>    
    <pubDate>Sat, 14 Mar 2026 21:16:39 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Dosenerdbeere, Bleistift und Minze in der Nase. Etwas maischige Assoziationen, Spontangärung, angegorenes Obst. Metallisches auch, Rost und Eisen. Sehr schlank im Mund, feingliedrig und schwebend. Mit festem Säurezug und festen Konturen. Schwebend, luftig und feingliedrig. Aber ohne inneren Kern, etwas substanzarm, und aromatisch limitiert. Kühl, frisch und trinkig. Eher wenig Frucht, aber auch wenig echte Substanz. Dennoch mit gewissem Biss und dezenter phenolischer Schärfe. Interessant ist das schon, aber nicht völlig überzeugend.<br><br>Verkostet am 14.03.2026 von marzemino]]></description>
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    <title><![CDATA[Grauer Burgunder Alte Reben trocken 2024, Egon Schmitt, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85309</link>    
    <pubDate>Sat, 07 Mar 2026 19:34:50 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Verhaltene Aromatik nach Apfel und Goldkiwi. Diskret durchzogen von nussigen Noten, Sesam und Krokant vielleicht. Vergleichsweise schlank und frisch für einen Grauburgunder, vitaler Säurezug und mineralische Andeutungen. Retronasal auch ein Anflug von nassem Stein. Das ist in keiner Hinsicht ein Extremist, keine lärmende Exzentrik, sondern gepflegte Übersichtlichkeit und ruhige Unaufgeregtheit. Will gar nicht mehr sein als er ist und gerade das macht ihn so angenehm, trinkig und freundlich. Stilistische Gelassenheit mit schöner Säurefrische, so macht Grauburgunder Spaß!<br><br>Verkostet am 07.03.2026 von marzemino]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Weisser Burgunder 2023, Saalwächter, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85263</link>    
    <pubDate>Sat, 28 Feb 2026 21:09:55 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Verhaltene Frucht nach Apfel von der Streuobstwiese und Grapefruit. Florale und herbale Assoziationen. Grüner Tee und Fermentationsnoten. Steinschlag und eine Ahnung von Reduktion. Im Mund dann vergleichsweise schlank und frisch, mit griffiger Textur. Phenolisch und zupackend. Herb-saftig und vital. Schielt Richtung Naturwein ohne gärig-maischige Noten. Strukturierte Freshness, mit Tiefgang und Komplexität. Keinerlei behäbige Alkoholsüße oder plumper Fruchtschmelz. Erfrischt, erfreut, belebt. Sehr gelungen!<br><br>Verkostet am 28.02.2026 von marzemino]]></description>
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    <title><![CDATA[Brunello di Montalcino 2019, Le Ragnaie, Toskana, Italien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85259</link>    
    <pubDate>Fri, 27 Feb 2026 19:45:44 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Klassische Sangiovese-Nase nach Kirschen, getrockneten Cranberries und trockenem Laub. Eisen und rostiges Klettergerüst. Nasse Erde und florale Assoziationen. Ein Hauch Dörrobst und Tabak im Hintergrund. Offen und mürb-saftig. Burgundisch strukturiert, feingliedrig und mit transparenter Struktur. Schöner Säurezug und frei von jeglicher Überextraktion, sinnloser Kraft und dunkler Gewalt. Stilistisch vollkommen überzeugend, karge Eleganz, erdverbunden, authentisch. Enorm erfreulich!<br><br>Verkostet am 27.02.2026 von marzemino]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Königsbacher Ölberg Spätburgunder trocken 2019, Christmann, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85223</link>    
    <pubDate>Sat, 21 Feb 2026 20:00:19 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Helle, offene, luftig-duftige Nase nach Johannisbeere, Sauerkirsche und Orange. Etwas Malz, nasse Erde und Zwetschgenschale. Florale Noten. Im Mund feiner Säurezug, saftig und vital. Zart extrahiert, schwebend fein. Elegante Struktur, feingliedrig, ohne wirres Getöse und frei von jeder Übergriffigkeit. Balanciert und wunderbar trinkig. Nichts ist hier dick aufgetragen, lärmend oder in irgend einer Weise aufdringlich. Das ist eine Wonne, eine Wohltat, weit weg von dunkler Gewalt und plärrender Kraft. Das hier ist edle Einfalt, das hier ist stille Größe. Wunderbar!<br><br>Verkostet am 21.02.2026 von marzemino]]></description>
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    <title><![CDATA[Saphir 2020, Schwegler, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85176</link>    
    <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 20:50:13 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Etwas differenzierter und definierter in der Nase als der Beryll, dunkle Beeren, Brombeeren, Aronia und Schlehe. Etwas Leder dabei und tuschige Momente. Im Oberton kühle Minze und fisch-saftige Noten. Taktil dann auch schlanker als der Beryll, weniger dick, weniger plump, weniger wirr. Salzlakritz, erdige Mineralik und eine Ahnung von Asphalt. Leicht schalig-rappig- bitteres Tannin, aber dafür sehr feiner, eleganter Säurezug. Das ist wirklich schön! Trotz 14 Volt gerade wegen der vitalen Säure durchaus mit Freude zu trinken. Dennoch ist das stilistisch ein wenig gesichtslos, herkunftslos. Solche sehr gut gemachten Weine gibt es überall auf der Welt. Und ich weiß nicht, was sie mir zu erzählen haben. Aber vielleicht kann ich es nur nicht hören.<br><br>Verkostet am 11.02.2026 von marzemino]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Chateau Pontet-Canet 2023, Chateau Pontet-Canet, Bordeaux-Pauillac, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85140</link>    
    <pubDate>Thu, 05 Feb 2026 21:02:49 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Verhalten-verschlossene Nase nach dunklen Beeren, feuchter Asche und Leder. Sehr gedeckt und alles lediglich in leisen Andeutungen. Holunderbeere im Oberton. Wirklich sehr verhalten, nur als Ahnung, nah am verstummen. Dunkel auf jeden Fall, beinahe schwarz auch im Mund, jedoch taktil und strukturell gewalttätig fast: Dunkle Wut und wirres Getöse. Rappig-bittere Gerbstoffe, alles ohne Feinheit, ohne Eleganz, ohne Charme. Wirkt grob und derb und wirr und wirft die Frage auf: Warum macht man sowas und wer tut sich sowas an? Trinken kann ich das nicht, das geht organisch gegen mich, zieht mich mental abwärts und lässt mich deprimiert zurück. Sicher: Am Ende aller Tage und für kommende Geschlechter wird die Metamorphose, das Mysterium, die Transsubstantiation geschehen.<br><br>Verkostet am 05.02.2026 von marzemino]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Elsheim Spätburgunder Alte Reben trocken 2020, Eppelmann, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85019</link>    
    <pubDate>Sat, 31 Jan 2026 20:43:39 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Schon in der Nase mit kühler Frucht Richtung Cassis, Zwetschke und Sauerkirsch. Dazu etwas Bleistift, Eisen und Graphit. Agrumen im Oberton. Reduktive Kühle und gleichzeitig offen-aufgefächert. Gummiabrieb und zart herbale Noten. Die kühle Anmutung in der Nase setzt sich im Mundgefühl fort: Kühl-saftig, keinerlei Alkoholwärme oder warmer Schmelz. Kühle Saftigkeit, Gebirgsbach und Eisen. Nichts ist hier überbordend oder gar fett, alles ist in der Spur, in sich und bei sich. Kühler Grund, stilles Tal. Man wähnt sich allein und frei im Gang durch den Bergwald. Das Wasser rieselt die Felsen herunter und springt über den Weg. Die Äste hängen schwer herab in die feuchte Luft. Wunderbar!<br><br>Verkostet am 31.01.2026 von marzemino]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Spätburgunder R trocken 2022, Rebholz, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84977</link>    
    <pubDate>Tue, 27 Jan 2026 19:50:46 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Süßeeindruck in der Nase, süße Erdbeeren, Malz und etwas Rumtopf. Darunter herb-pflanzliche Noten. Im Oberton dann auch eine Ahnung von Agrumen. Taktil glatt und sahnig-fließend. Zart extrahiert und doch mit gewissem Grip und leichter Schärfe. Wirkt zunächst vergleichsweise offen, gereift und ein wenig mürb-morbide. Findet mit Luft dann etwas besser zusammen. Kirschige Aromen tauchen auf. Bleibt insgesamt aber doch merkwürdig disparat und unentschieden, taumelt im Glas ohne klare Richtung. Man ist hin und her gerissen: Stilistisch erkennbar gute Ansätze, aber nicht stringent umgesetzt.<br><br>Verkostet am 27.01.2026 von marzemino]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Beryll 2020, Albrecht Schwegler, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84975</link>    
    <pubDate>Mon, 26 Jan 2026 16:27:54 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Recht komplexe Nase nach dunklen Beeren, nach Brombeere, Heidelbeere und etwas Schlehe. Zart buttrig-schokoladig-karamellige Noten, Schwarzwälder-Kirschtorte. Auch dunkel-erdige Aromen, Leder und Wacholder. Zarter Alkoholschleier vernebelt die Frucht. Taktil mit Druck, Tanningrip und erdiger Festigkeit. Zarte Säure und leichter Alkoholüberhang. Wirkt in der Tat ein wenig so, als könne es ein Priorat sein, dem man mit etwas Pinot Noir hinsichtlich Frische und Feinheit auf die Sprünge geholfen hat. Um dann mit einer Überdosis Blaufränkisch alles wieder zu ruinieren. Insgesamt durchaus gut gemacht, aber eben gemacht und deshalb ein wenig austauschbar und gesichtslos auf hohem Niveau. Mir ist das zu dick, aromatisch zu wirr, zu laut.<br><br>Verkostet am 26.01.2026 von marzemino]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chassagne-Montrachet 2022, Morey-Coffinet, Burgund, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84893</link>    
    <pubDate>Sun, 11 Jan 2026 20:39:28 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Ebenso verhaltene wie konturlose Nase nach Birne mit etwas Mirabelle. Unterlegt mit Andeutungen von nussigen und zart vegetabilen Noten. Alles eher unpräzise, verwaschen, dumpf. Im Mund dann taktil eher behäbig mit leichtem Schmelz und Lakritzsüße. Leicht salzig-schärfend und alkoholisch-brennend. Nasse Pappe taucht immer wieder auf. Insgesamt eher stämmig, behäbig, breit und sättigend. Da ist schon deutlich Druck aus der Tiefe, aber wenig Vorwärtsdrang, wenig Durchzug, kaum Freshness. Nach dem ersten Glas ist Schluss.<br><br>Verkostet am 11.01.2026 von marzemino]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Trarbacher Hühnerberg Riesling Spätlese trocken 2024, Martin Müllen, Mosel, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84881</link>    
    <pubDate>Sun, 11 Jan 2026 16:37:50 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Deutlich angegorenes Obst in der Nase, überreifer gelber Apfel mitsamt seiner Süße, getrocknete Aprikose, Hauch Honig. Sehr reif/gereift schon farblich, beinahe etwas in Richtung Petrol und Möbelpolitur. Ich würde es auf den Punkt bringen in der Tat mit: "Gärig-sockig". Strukturell hab ich ein merkwürdiges Nebeneinander von "schärfender Säure" und "schmelzigem Süßeeindruck", dazu etwas Kurkuma-artigen Grip. Und stilistisch ist das extrem oxidativ und gleichzeitig wie Botrytis-schwanger und überhaupt nicht meins. Das ist nicht auf der Höhe der Zeit, regelrecht aus der Zeit gefallen. Warum macht man sowas? Ich versteh' das gar nicht. Und Spass macht mir das überhaupt nicht, wirkt beinahe fehlerhaft, geht mir organisch gegen den Strich. Ich bin ratlos.
(Zitate von: Michl)<br><br>81<br><br>Verkostet am 11.01.2026 von marzemino]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Wallufer Walkenberg Spätburgunder Auslese trocken 2018, J. B. Becker, Rheingau, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84833</link>    
    <pubDate>Thu, 01 Jan 2026 20:10:14 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Heiliges Kanonenrohr, was ist das? Volle Kanne Tapetenkleister, nasse Pappe und Tusche. Kirschsaft darunter, der mit Luft immer präsenter wird. Zwetschge, Malz und Portwein. Bittersüß im Mund mit taktil mehligem und leicht bitterem Tannin. Lakritzschwer und alkoholwarm. Behäbig gar nicht mal durch fehlende Säure, sondern durch das schiere Gewicht des Extrakts in Kombination mit ungeheuren Alkoholmassen. Schärfend-bitter wie Amaro. Ich komm' grad gar nicht klar: Wer um Himmels Willen trinkt so was, wenn er Spätburgunder sucht? Das hier ist völlig aus der Zeit gefallen, ein Piratenwein, ein Monsterwein. Deutlich näher am Amarone oder am Portwein, als an dem, was ich mir unter Pinot Noir vorstelle. So viel Masochismus und Selbstvernichtungswillen bring ich nicht auf, um auch nur ein Glas davon zu trinken.<br><br>Verkostet am 01.01.2026 von marzemino]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Asselheim Chardonnay trocken 2023, Metzger, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84829</link>    
    <pubDate>Tue, 30 Dec 2025 20:51:12 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Deutlich Holz in der Nase, aber gutes Holz, hell, straff und eher reduktiv als oxidativ. Helles Karamell, Schweiß, Salz und nasser Stein. Grüne Baumrinde und Grapefruitabrieb. Hauch Kaffee im Hintergrund. Und helles, leicht zitrisches Fruchtfleisch. Im Mund steinig-straff und mit frischer, gut eingewobener Säure. Fest und strukturiert mit salzig-phenolischem Grip. Das ist nicht die ganz große Eleganz, aber doch stilistisch überzeugend, fest gewirkt, balanciert, kühl, straff und fest. Macht gerade enorm Freude, ist erhebend, sehr erfreulich, ja geradezu beglückend.<br><br>Verkostet am 30.12.2025 von marzemino]]></description>
  </item>
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