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  <title>Verkostungsnotizen.net</title>
  <link>http://www.verkostungsnotizen.net</link>
  <description>Wein-Verkostungsnotizen von Michl</description>
  <language>de-de</language>
  <pubDate>Sun, 24 May 2026 12:53:35 +0200</pubDate>
  <lastBuildDate>Sun, 24 May 2026 12:53:35 +0200</lastBuildDate>
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    <title><![CDATA[Delos - Blanc de Blancs Grand Cru Extra Brut , Pierre Moncuit, Champagne, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85721</link>    
    <pubDate>Thu, 21 May 2026 20:43:08 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[40 Mon auf der Hefe, 3 gr. Dosage, 10/25 dégorgiert

In der kühlen, mineralischen Nase unreife Geldfrucht und Kernobst, bisschen Brioche, aber auch roher Teig, viel nasser Flusskiesel.
Im Mund unerwartet trocken (nur ein Hauch Restsüße), mittlere-feine mousse, erfrischende Säurespur, straight nach vorn gerichtet, zitrische, aber auch leicht kandierte Aromatik, recht einfach. Gewinnt mit Luft aber Substanz und Tiefe.
Zum aktuellen Sonderangebotpreis in Frankreich im Kontext der Region richtig okay. Besser als ich frühere Ausgaben erinnere, erfreulich und durchaus anregend. Zu Beginn 87-88 P, schließlich 89-90 P.<br><br>89<br><br>Verkostet am 21.05.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chardonnay - Alte Reben - trocken 2024, Reinhold und Cornelia Schneider, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85720</link>    
    <pubDate>Thu, 21 May 2026 18:35:04 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Wow, das ist mal schön! Viel besser als die ***-Spätlese.
In der Nase ähnlich, vor allem das recht süße Holz lässt wieder etwas Gewichtiges erwarten.
Im Mund ist der Wein dann jedoch wesentlich frischer, klarer und mit höherer innerer Spannung. Die schneidersche Holzaromatik passt zum Körper, da sie etwas moderater und heller ausfällt. Ganz feinperlige, völlig rund polierte Säure. Schielt weder ins nordisch Karge noch ins badisch Behäbige, sondern bleibt ganz klar auf der schlankeren, wenig reduktiven, aber durchaus erdig-mineralischen Spur.
Das ist richtig super! Wenn man mal spürbares Holz im Chardonnay haben mag, dann gerne so.<br><br>90<br><br>Verkostet am 20.05.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Crémant d'Alsace Clos Liebenberg 2013, Valentin Zusslin, Elsass, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85719</link>    
    <pubDate>Wed, 20 May 2026 19:22:07 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[90 % Auxerois, 10 % Riesling, über 10 Jahre auf der Hefe, 12/24 dégorgiert, 0.3 gr. Restzucker.

Nicht unbedingt komplexe, aber durchaus tiefe Nase. Herbstlich reif mit Kandis, Nuss, durchsetzt mit Agrumenzesten (v.a. Orange). Richtig schön, aber ganz in sich versammelt und gesetzt.
Im Mund substanzvoll und sehr nachhaltig mit ziemlich feiner mousse. Ebenfalls durchaus tief, ohne aber auffallend komplex zu sein. Alter ist nicht zu spüren. Wunderbare rebsortentypische, nie ins Plakative abgleitende Aromatik (aber Riesling ist für mich nicht zu schmecken, zu Beginn eher Chardonnay).
Ja, das ist richtig gut! Klar herausragend und der beste Crémant, den ich je im Glas hatte. Hat noch einige Jahre vor sich. Für mich auch sehr regionstypisch. <br><br>92<br><br>Verkostet am 20.05.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chardonnay *** Spätlese trocken 2024, Reinhold & Cornelia Schneider, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85715</link>    
    <pubDate>Tue, 19 May 2026 18:43:34 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[In der sehr süßen, leicht wärmenden Nase Gelbfrucht, auch kandiert, brauner Kandis, etwas Süßholz und recht viel (Neu-?)Holz.
Im Mund bei mittlerem Körper sehr viel Schmelz, der doch ziemlich zäh ausfällt. Ebenfalls hohe und für mich unangenehme Extraktsüße, aber auch eine wunderschön rund polierte und gut integrierte Säure. Hinten raus vanilliges Holz. Ist nicht dick oder träge, hat durchaus gewisse Agilität, in letzter Konsequenz bleibt er aber adipös. Freshness, Leichtigkeit, Grip sucht man hier vergebens, das ist old-school badisch und ziemlich sättigend
Der 23er hat mir deutlich besser gefallen. Das bedient wieder meine alte Hass-Liebe zu den Weinen des Weinguts. Wer den Stil mag, wird hier aber viel Freude haben.<br><br>88<br><br>Verkostet am 18.05.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Epos I Réserve Brut Nature 2019, Lena Singer-Fischer (Lena macht Sekt), Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85699</link>    
    <pubDate>Sat, 16 May 2026 21:36:39 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[66 Mon auf der Hefe

In der Nase Brioche, grüner Apfel, Zitrus, auch gewisse Nussigkeit.
Im Mund mit feiner, aber schnell nachgebender mousse, was den Sekt relativ weinig wirken lässt. Die Qualität des Grundweins schimmert deshalb stärker durch und diese ist gemessen am Preis nicht wirklich überzeugend. Die Säure, aber auch die Aromatik wirken etwas sperrig. Mit Luft dann pudriger Grip und auch deutliche Mineralität
Für das Gebotene leider viel zu teuer. 89-90 P<br><br>90<br><br>Verkostet am 16.05.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Leirana Genoveva 2023, Forjas del Salnés, Rias Baixas, Spanien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85685</link>    
    <pubDate>Thu, 14 May 2026 11:47:03 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[LOB: 98 P, Parker: 97 P, Suckling: 98 P, Atkin: 97 P, Galloni: 96 P

In der Nase kühle Gelbfrucht, wunderbar in einen "Granit-Nebel" gefasst, im Oberton ein zarter Hauch Grapefruit, gewisse Tiefe, aber sehr in sich versammelt, kein spürbares Holz (klasse!)
Im Mund bei mitterem Körper zunächst schmelzig, was dann in der Mitte und letztlich sehr nachhaltig von der Säure aufgebrochen wird. Zeigt dadurch Länge, aber die Säure ist eher etwas ungezügelt und nicht wirklich geschliffen. Aromatisch (aktuell?) nicht wirklich generös.
Klar herausragend, aber nicht groß, wie die Bewertungen der Profis erwarten ließen. Wirkt auch mich etwas zu "international" und gemacht. Aber dieser Granit-Ton spricht dann schon für Individualität und Persönlichkeit. Gefällt mir, aber günstig ist der Wein für das Gebotene sicherlich nicht.<br><br>92<br><br>Verkostet am 13.05.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Ultreia Godello 2023, Raul Perez, Rias Baixas, Spanien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85679</link>    
    <pubDate>Wed, 13 May 2026 18:42:38 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[In der Nase extrem verhalten, ähnlich wie einfacher Weißburgunder, vielleicht ein minimaler Hauch Sandstein (was aber eher gesucht als gerochen ist).
Im Mund sehr viskos, aber überhaupt nicht schwer oder dick. Aromatisch einfach, aber in dieser Einfachheit edel (sic!). Hinten raus eine ganz leichte, aber überraschende chilihafte Pikanz. Sehr wenig Säure, was dem Wein leider etwas Trinkfluss raubt. Hinten raus mit viel Luft auch ganz leichte, bereichernde Bittertöne und mit mehr Luft sogar gewisse Mineralität und Griff, v.a. aber Persönlichkeit.
Der Wein zeigt eine herausragende Balance und einen absolut hochklassigen Schmelz. Wirkt zunächst gemessen am Preis relativ einfach (87 P) , mit Luft dann aber richtig überzeugend (89-90 P).<br><br>89<br><br>Verkostet am 12.05.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Mythos Brut Nature 2021, Lena Singer-Fischer (Lena macht Sekt), Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85663</link>    
    <pubDate>Sat, 09 May 2026 17:55:35 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[65% Chardonnay, 30% Spätburgunder, 5% Schwarzriesling, 42 Mon auf der Hefe, 60% im Holz

In der Nase ganz frisch mit grünem Apfel, unreifer Aprikose und Himbeere, brausig wirkend, vielleicht ein Hauch Weißbrot, bisschen Feigenblatt, später reif-zitrischer.
Im Mund tatsächlich ziemlich brauseartig, nur mittelfeine, latent etwas gröbere mousse. Strukturell nicht wirklich präzise, sondern agil, fast explosiv-lebendig, mundwässernd, aber auch durchaus spürbare, von den roten Sorten gerägte Substanz. Später mineralischer und mit Grip.
Wow, das ist mal individuell und charaktervoll. Kenne nichts Vergleichbares aus Deutschland. Ganz auf der beschwingten, lebensfrohen Seite. Da will nichts ernst, tief und komplex sein, nichts verlangt Aufmerksamkeit oder gar Kontemplation. Das ist auf puren Spaß hin vinifiziert, jugendlich-wild, und ist dennoch meilenweit weg von einfachen Schaumweinchen. Ich bin sicher, dass dieser Sekt hohes Polarisierungspotenzial mit sich bringt. Den hasst man oder liebt man. Ich neige zu Letzterem, auch wenn das auch dem Überraschungsfaktor geschuldet sein mag und ich solchen Schaunwein nicht immer trinken wollte. Aber jedem, der an der Vielfalt deutscher Sekte interessiert ist, sei er allein zur Horizonterweiterung angeraten.<br><br>90<br><br>Verkostet am 08.05.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Bönnigheim Chardonnay trocken 2022, Dautel, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85655</link>    
    <pubDate>Wed, 06 May 2026 19:52:18 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Marzemino hat diesen Wein bereits großartig beschrieben. Seine VKN ist fast noch ein größerer Genuss als der Wein selbst.
Ich empfinde ihn mittlerweile als relaxter bzw. gelassener als marzemino ihn wahrgenommen hat, aber in diesem Preisbereich gibt es keinen mir bekannten Winzer in Deutschland, der bei Chardonnay an Dautel herankommt. Ganz große Klasse! Abgeraten sei nur denjenigen, die bei Chardonnay gewissen Wums erwarten. Das ist ein äußerst leichter und zarter Wein. Mir gefällt er ungemein. 88-89 P<br><br>89<br><br>Verkostet am 06.05.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Ton Steine Mergel - Pinot Noir 2022, Scherer & Zimmer, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85649</link>    
    <pubDate>Tue, 05 May 2026 19:06:30 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Naturwein, Demeter zertifiziert.

In der Nase Waldfruchtmix, wirkt aber leider etwas eingekocht, dunkle Blumenerde, Holz, insgesamt ziemlich warm.
Im Mund dann kühler, aber von heftigem und ziemlich trocknendem Tannin dominiert, was die Frucht verstellt und ziemlich wirr, ja ziellos wirkt. Strukurell ebenfalls ohne inneres Zentrum. Hinten raus leichte süß-alkoholische Schärfe. Wirkt überextrahiert.
Kann man trinken, braucht wahrscheinlich noch Zeit, aber ob dann noch Frucht da sein wird, wenn das Tannin abgeschmolzen sein sollte? Schmilzt es überhaupt jemals ab? Insgesamt ist hier meines Erachtens das Thema Pinot Noir ziemlich verfehlt. Nebbiolo packt dieses Tannin, aber Pinot Noir wird davon erschlagen.<br><br>84<br><br>Verkostet am 05.05.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Nieder-Flörsheim Frauenberg Riesling GG 2020, Battenfeld-Spanier, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85632</link>    
    <pubDate>Thu, 30 Apr 2026 21:37:37 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[In der gesetzten Nase vollreif, gelbes Steinobst, brauner Kandis, auch "gold-braune Tiefe".
Im Mund bei mittlerem Körper viel Rieslingschmelz, dunklere Mineralität, sehr harmonisch eingebundene und durch und durch edle Säure. Wirkt zu Beginn gemessen an der Klasse recht kurz und einfach, gewinnt dann aber mit Luft richtig Länge, zeigt schließlich nach 2 h sogar ein tiefes inneres Gravitationszentrum und wird immer zwingender . Lebendig und ernsthaft gesetzt zugleich.
Klar herausragend. Stilistisch wunderbar old-school. Dieser Stil ist schon klasse... und gewinnt drastisch mit Luft! Zunächst 91-92 P, schließlich 94-95 P.<br><br>94<br><br>Verkostet am 30.04.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Spätburgunder 2022, Aaron Kraichgauer, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85624</link>    
    <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 20:53:52 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[In der Nase viel reife und gelierte Frucht, ehr rot als blau, riecht bisschen wie ein einfacherer Beaujolais, leider auch deutlich Lack, was hier für meinen Geschmack nicht mehr bereichernd ist, später auch grün-rindige Noten und leichte Zersetzungsaromatik
Im Mund ebenfalls sehr saftig, hinten raus und retronasal auch Gewürz (bisschen weihnachtlich-glühweinartig), deutlicher, trocknender Tanningrip.
Puh, bio ist super, aber das ist schon sehr special. Meins ist das nicht, nein, das mag ich nicht trinken. Schmeckt so, als könne man am nächsten Tag einen ziemlichen Schädel haben.<br><br>Verkostet am 28.04.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Weißburgunder Steinwiege 2023, Schnaitmann, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85618</link>    
    <pubDate>Tue, 28 Apr 2026 18:50:56 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[In der Nase schön zurückgenommen mit bisschen Apfel, unreifer Birne und sehr wenig Steinobst., dafür ein Hauch kalkig-steinige Aspekte.
Im Mund bei nicht ganz mittlerem Körper durchaus gewisse Saftigkeit in der Mitte, hinten raus dann aber doch etwas hohler werdend, ganz leicht feinölig, einfach, aber durchaus harmonisch.
Richtig gute Basisqualität. Gefällt! 84-85 P

2. Tag: Hat erstaunlicherweise deutlich an innerer Dichte gewonnen. Jetzt 86 P. Gibt's aktuell im Abverkauf zu 8,50 € und zu diesem Preis ist das PGV eigentlich nicht zu schlagen.<br><br>84<br><br>Verkostet am 27.04.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Blanc de Blancs Brut Nature 2022, Ina Wihler, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85594</link>    
    <pubDate>Sat, 25 Apr 2026 18:49:13 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[In der Nase wunderbar verhalten mit etwas Gelbfrucht und vegetabilen Aspekten.
Im Mund herrlich straight, sehr zitrisch, mundwässernd, deutlich Grip hinten raus. "Flüssiger Kieselstein", ungemein animierend und erfrischend.
Wieder ein großartiger Jahrgang dieses Schaumweins. War schon letztes Jahr mein liebster "Alltagsschäumer" und wird es mit diesem Jahrgang dieses Jahr wahrscheinlich wieder werden. 87-88 P.<br><br>88<br><br>Verkostet am 25.04.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Kallstadter Saumagen Riesling Auslese trocken 2014, Koehler-Ruprecht, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85592</link>    
    <pubDate>Sat, 25 Apr 2026 09:18:38 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[In der Nase sofort zu erkennen: Kamille, Hauch Kurkuma, ganz leichter, blumiger Darjeeling, Kern- und Steinobst.
Im Mund mit sehr viel Rieslingschmelz, aber überhaupt nicht dick, sondern im Gegenteil äußerst fluide, ganz in sich versammelt und rund, wunderbar.
Völlig old-school und aus der Zeit gefallen, eine der ganz großen deutschen Rieslingpersönlichkeiten. Jetzt perfekt, noch keine wirklichen Alternoten, hat noch viel Zeit vor sich.<br><br>92<br><br>Verkostet am 25.04.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Markgräflerland Chardonnay SW 2023, Martin Waßmer, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85583</link>    
    <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 19:35:45 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Gefällige Nase mit "schmelziger" Gelbfrucht und ... eigentlich nichts mehr, ein Hauch sehr helles Holz vielleicht.
Im Mund bei mittlerem Körper ebenfalls schmelzig, aber nicht dick, durchaus mit gewisser Nachaltigkeit, sehr balanciert, kleiner, runder Säurekick.
Joa, das ist exzellent vinifiziert, aber auch extrem gesichtslos und auf gastronomische Massenkompatibilität ausgerichtet, so wie es bei einem 40ha-Betrieb klischeehafterweise erwartet werden kann. Braucht man eigentlich nicht, aber wenn es nur einen Chardonnay gäbe, dann könnte er so sein. 87-88 P<br><br>88<br><br>Verkostet am 23.04.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Geradstettener Lichtenberg Chardonnay trocken 2023, Bernhard Ellwanger, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85569</link>    
    <pubDate>Tue, 21 Apr 2026 22:10:45 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Noble und tiefe Nase, signalisiert sofort Klasse. Kraftvoll, aber sehr geschliffen mit Gelbfrucht, leider auch etwas Banane (aber das ist eine ganz subjektive Abneigung, die hier letztlich keine Bedeutung hat), zart-rauchige und tabakige Aspekte, deutsch, aber im besten Sinn, weil hochgradig individuell und formvollendet.
Im Mund dann bei mittlerem Körper unerwartet leichter, sehr mineralisch, hinten raus auch Grip, äußerst feinölig, wieder mit Tiefe, hochklassig.
Das ist phantastisch! Und das zu diesem Hammer-Preis! Es ist eine große Freude zu sehen, was gerade in Württemberg abgeht. Da gibt es mittlerweile einen so mitnehmenden und stilistisch vielfältigen Aufbruch. Völlig auf der Höhe der Zeit. Will nichts Dagewesenes imitieren, sondern neue Zeit im Wein abbilden. Zurückhaltende 92 P.<br><br>92<br><br>Verkostet am 21.04.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Bönnigheim Chardonnay trocken 2023, Dautel, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85556</link>    
    <pubDate>Sun, 19 Apr 2026 19:29:08 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Wow, was für eine Hammernase: leicht funkig, nasser Aspahlt, Süßholz, dahinter Gelbfrucht, frisch-schweißig und bisschen Plastik, Feigenblatt.
Im Mund bei mittlerem Körper leicht feinölig, noch nicht komplex, aber Ansätze von Tiefe, wunderbar ernsthaft und leichtlebig zugleich. Ganz llebendig, hoher Zug. Strukturell nicht zu eng und nicht zu breit
Großartiger Chardonnay für's Geld. Macht ungemein Freude. Stilistisch ein Volltreffer. <br><br>89<br><br>Verkostet am 19.04.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Pinot & Chardonnay Extra Brut 2019, Freiherr von Gleichenstein, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85541</link>    
    <pubDate>Fri, 17 Apr 2026 21:22:22 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Wow, richtig schöner Schäumer! Hefig, herbstlich reif mit Nuss, Hauch Honig, aber auch strahlend, frisch und kraftvoll.
Mittlerer+ Körper, wunderbar goldene Säure, hohe Mineralität, auch gewisse Tiefe, nachhaltig und mit Luft sogar etwas erhaben.
Kein Aperitiv-Schäumer, eher für den Spätsommer, zeigt sehnige Kraft, strebt in die Tiefe, dennoch immer frisch und belebend. Für den Preis kaum zu toppen. Richtig klasse!<br><br>90<br><br>Verkostet am 17.04.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Pigeon Chardonnay & Weißburgunder 2020, Ina Wihler, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85538</link>    
    <pubDate>Thu, 16 Apr 2026 21:17:21 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Naturwein, deutlich trüb

In der Nase richtig einnehmend mit nur leicht Blechdose, Orangeat, Hauch ganz heller Honig, ganz zarter Würze, die irgendwie mit ihrer Wärme an Rosmarin erinnert
Im Mund bei mittlerem Körper recht kühl, durchaus substanzvoll, schmelzig, aber nicht schwer, animierende Säure.
Recht einfach zwar, aber durchaus zum Nachdenken und mit unterschiedlichen Aspekten. Ein Naturwein, der mir richtig schmeckt und gefällt. Sehr schön! <br><br>87<br><br>Verkostet am 16.04.2026 von Michl]]></description>
  </item>
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