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  <title>Verkostungsnotizen.net</title>
  <link>http://www.verkostungsnotizen.net</link>
  <description>Wein-Verkostungsnotizen von Michl</description>
  <language>de-de</language>
  <pubDate>Wed, 08 Apr 2026 14:22:29 +0200</pubDate>
  <lastBuildDate>Wed, 08 Apr 2026 14:22:29 +0200</lastBuildDate>
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    <title><![CDATA[Kieselsandstein Riesling trocken 2022, Beurer, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85492</link>    
    <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 20:17:10 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[In der ziemlich eleganten Nase sehr kultiviert mit Kernobst, Zitruszesten, aber auch dunkleren Tiefen, alles bleibt aber ganz schwebend-leicht, deutlich floral.
Im Mund ebenfalls bei leichtem-mittlerem Körper wunderbar bei sich, sehr fluide, sehr trinkig, mit fein ziselierter Säure und und leichtem, weiß-mineralischem Grip hinten raus.
Großartig gelungen. Das ist sehr, sehr schön, "herzlich-beschwingte Ernsthaftigkeit", tiefer und edler als der "Gipskeuper". 89-90 P<br><br>90<br><br>Verkostet am 05.04.2026 von Michl]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Gipskeuper Riesling trocken 2022, Beurer, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85491</link>    
    <pubDate>Sun, 05 Apr 2026 20:15:17 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Sehr schöne Nase, ganz auf Kernfrüchte gestellt, etwas floral.
Im Mund bei leichtem-mittlerem Körper, klar und saftig, nur leichte erdige Mineralität, hoher Zug und Trinkfluss.
Sehr schöner Riesling, für mich auch regionstypisch, was ich aber nicht in Worte fassen kann.<br><br>88<br><br>Verkostet am 05.04.2026 von Michl]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Viña Gravonia 2010, López de Heredia, Rioja, Spanien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=67266</link>    
    <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 19:36:24 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Goldgelbe Farbe.
In der intensiven, sofort zu erkennenden Nase natürlich leicht oxidativ, Brotteig, grün-vegetabil, aber auch deutlich reife Frucht, hoch interessant und erstaunlich tief und komplex für den Gravonia. Mit Luft kommt dann noch nach 2 h etwas Krokant dazu.
Im Mund im Antrunk verhalten mit zartem, fast fluffigem Schmelz, auch in der Mitte noch nicht entwickelt, sehr zarte, fast schon schüchtern-fragile Säure, die dennoch nicht nachgibt und dem mittleren Körper einen ätherisch-schwebenden Charakter verleiht (mit Luft dann deutlich dominanter), hinten raus ganz traditionell mit besten, völlig integrierten Holzaromen (null Vanillekitsch, sondern feiner Hauch Mandel) und etwas Petrol.
Braucht noch einige Zeit auf der Flasche, entwickelt sich aber auch schon etwas mit Luft. 89-90 P

7 Jahre später (03.04.2026) einfach großartig! Intensive Nase mit Petrol, Nuss, braunem Kandis, Fenchel, Kamille und versteckt eine völlig intakter Gelbfrucht. 
Im Mund jetzt völlig aufgeschlossen mit viel Schmelz und einer Säure, die kongenial dagegen arbeitet. Wächst in diesem Jahrgang über sich hinaus!. Absurd, wie in kürzester Zeit die Preise für die Weißen des Weinguts explodiert sind. Heute liegt dieser formal kleinste Wein bei über 50 €. Aber ja, dieser Stil ist singulär und so anregend wie befriedigend, dass offensichtlich nicht wenige das ab und an im Glas haben müssen. 92 P<br><br>92<br><br>Verkostet am 04.04.2019 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Spätburgunder trocken 2022, Lassak, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85467</link>    
    <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 20:02:15 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[In der Nase ganz reine Herz- und Sauerkkirsche, rote Johannisbeeren, vielleicht minimal gelbe Pflaume, alles wunderbar leicht geliert, floral.
Im Mund bei eher leichtem als mittlerem Körper herrlich kühl, frisch, leichtfüßig, extrem trinkig, ebenfalls ganz auf die Frucht gestellt, nur leichter Tanningrip.
Wow, das ist stilistisch klasse und völlig auf der Höhe der Zeit! Kein behäbiger Schmelz, keine Holzkeule, keine Überextraktion, nur fruchtige Freshness. Hier gibt es keine dumpf-stumpf-diffuse Erd- oder Zersetzungsaromatik, das ist ganz auf die klare Frucht gestellt, nichts wird dicht. Hochgradig animierend und süffig, nur leider noch etwas zu einfach. Aber komplex oder gar tief will und muss ein Wein, der derart ausgebaut wird, auch gar nicht sein. Richtig klasse! 89-90 P<br><br>89<br><br>Verkostet am 31.03.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Markgräflerland Spätburgunder trocken 2022, Martin Waßmer, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85466</link>    
    <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 20:01:58 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[In der Nase Waldfruchtmix, auch Zwetschge, darüber etwas Blumenerde, welche die Frucht etwas verstellt, und stimmiges Holz.
Auch geschmacklich sind die erdige Aromen etwas zu stark, erstaunlich viel Tannin, aber gewisser Säurekick.
Einfach, aber okay, eher zum Runterspülen. Braucht gewisse Kühle, PGV aber gut.<br><br>85<br><br>Verkostet am 31.03.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chardonnay Reserve trocken 2023, Wagner-Stempel, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85461</link>    
    <pubDate>Sun, 29 Mar 2026 21:00:23 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[In der recht verhaltenen Nase Kernost, Aprikose, Pfirsich, keine Reduktivität.
Auch geschmacklich ganz auf die Frucht gestellt, saftig, hier mehr Mango. Max. mittlerer Körper, relativ wenig Schmelz, zurückhaltende Säure. Mit Luft wird er wesentlich eleganter, leichter und kühler und es dringt eine feine Mineralität durch.
Wäre es eine Basisqualität und und würde der Wein 15 € kosten, würde ich sagen, top gelungen. Vor allem der luftig-beschwingte Charakter gefällt mir. Warum dieser Wein jedoch 25 € kostet, erschließt sich mir nicht. Das ist gut gemachter, aber letztlich doch etwas gesichtsloser Chardonnay. Da zeigt der günstigere "Feldspat, Quarz, Glimmer" des Weinguts deutlich individuellere Züge.<br><br>87<br><br>Verkostet am 29.03.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Vina Ardanza Reserva 2005, La Rioja Alta, Rioja, Spanien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=46498</link>    
    <pubDate>Sat, 28 Mar 2026 19:42:47 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[80% Tempranillo, 20% Garnacha. Unglaublich animierende, erhabene, süß-säuerliche Nase. Frische, v.a. dunkle Fruchtnoten: Brombeere, Zwetschge, aber auch etwas Sauerkirsch und Johannisberre, darüber schwebt ein köstliches orientalisches Bukett, etwas Malz. Im Mund ist der Wein noch unentwickelt, mittlerer, tendenziell ins Leichtere gehender Körper, schwebend mit feinem Schmelz vom Holz, Säure ist eher zurückhaltend (für traditionelle Riojas), aber hochfein und edel, wunderbar stützendes, etwas nachtrocknendes Tannin, retronasal feinste Gewürz- und Tabaknoten. Das ist eine Weinpersönlichkeit, der Wein schindet mit nichts Eindruck, bleibt immer bescheiden und zurückhaltend , glänzt aber in jedem Aspekt. Der Geschmack bleibt in faszinierender Weise am Gaumen präsent, nur das Holz muss sich noch einbinden.

12 Jahre später: Großartig gealter, ganz leicht jetzt, mit völlig abgeschmolzenem Tannin, aber auch mit deutlich sich zurückziehender Frucht. In sich perfekt, kühl und erhaben, noch immer völlig intakt und lebendig. Wunderbare Säure, die so nur aus Rioja kommen kann. 89-90 P<br><br>93<br><br>Verkostet am 04.07.2014 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Blanc de Blancs Brut 2017, Rudolf Fürst, Franken, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84149</link>    
    <pubDate>Sat, 28 Mar 2026 19:39:08 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[76 Mon auf der Hefe, 12/24 dégorgiert.

In der Nase deutlich Brioche, aber auch etwas Sauerteig, Hauch zart-filigrane Reduktionsaromen, dahinter etwas wunderbar unreife  gelbe Frucht, Hauch Feigenblatt.
Im Mund mit einer zunächst etwas schaumigen, nach kürzester Zeit aber feinen mousse, schlank und bescheiden, ja fast etwas schüchtern auftretend, dennoch mit zum Körper passendem Druck, schlanker, aber durchaus lang anhaltender Säurenerv, aromatisch nicht wirklich komplex, dafür aber ganz bei sich, definiert, hier eher Apfel als Aprikose, wirkt nicht brut, sondern sensorisch trocken, nur ganz minimale Restsüße, die sofort von der Säure gekontert wird.
Scheint zu Beginn etwas einfach zu sein, ist aber nur ganz balanciert und vornehm zurückhaltend. Gefällt mir charakterlich sehr, sehr sortentypisch, sicherlich teuer für das Gebotene, aber das ist schon richtig schön. 90-91 P

2. Tag: Wow, heute viel druckvoller und tiefer. Was sich gestern mit viel Luft schon andeutete, ist heute offensichtlich: Das ist richtig große Klasse! 92-93 P, Preis geht jetzt voll in Ordnung.

27.03.26: Heute nimmt mich der Sekt nicht mit. Hab durchgängig einen seltsamen Weingummiton (weiß). Schon richtig gut, aber heute ist er mir wieder viel zu teuer. 89-90 P<br><br>90<br><br>Verkostet am 10.09.2025 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Untertürkheimer Gips  Chardonnay trocken 2023, Aldinger, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85422</link>    
    <pubDate>Sat, 21 Mar 2026 21:23:00 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Braucht viel Luft. Dann in der Nase bester reduktiver Funk (rund und nicht scharf), Süßholz, Kieselstein und hochedle Frucht. Ganz luftig-erhaben, duftig und mit Tiefensog.
Im Mund bei max. mittlerem Körper großartig. Alles bleibt schwebend. Die zunächst erstaunlich zurückhaltende Säure entwickelt immer mehr Biss. Dann kommt viel Grip dazu. Lädt richtig zum Kauen und Schmatzen ein. Zupackend, nobel und beschwingt zugleich. Sehr, sehr gut! Viel besser als die zuletzt schwächeren Jahrgänge. 92-93 P <br><br>93<br><br>Verkostet am 21.03.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Le Triumvirat - Prestige Millésime 2009, Tarlant, Champagne, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85411</link>    
    <pubDate>Sat, 21 Mar 2026 09:54:19 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[58 % Chardonnay, 42 % Pinot Noir, aus Oeuilly, fast 13 Jahre auf der Hefe, 01/23 dégorgiert, 0 gr. dosage

In der Nase ganz in sich versammelt, fast etwas scheu mit vollreifer (aber keinesfalls überreifer) Gelbfrucht, Nuss, Tabak, Hauch Nougat, zitrisch durchsetzt.
Aromatisch nicht wirklich catchy, ebenfalls ganz in sich versammelt. Aber dann kommt ab der Mitte diese Säure und die ist schlichtweg spektakulär! Das ist die möglicherweise schönste Säure, die ich je im Schaumwein hatte: Ganz schlank, äußerst fein ziseliert, aber dennoch großartig dynamisch-expressiv und unfassbar nachhaltig. Hohe Mineralität und viel weißes Tannin, das aber ganz schwerelos und pudrig ausfällt. Agil und energetisch, aber immer schlank bleibend. Das ist ein Schauspiel, das sich ab der Mitte entwickelt!
Großer Strukturschampus! Für mich ein prototypisches Beispiel, warum brut nature der Gral ist. Jetzt völlig auf der Höhe und mit viel Zeit vor sich. Alter hätte ich um viele Jahre unterschätzt.<br><br>95<br><br>Verkostet am 20.03.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chardonnay 2023, Uwe Schiefer, Südburgenland, Österreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84948</link>    
    <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 21:07:43 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[In der Nase audringlich exotische Frucht (leider auch Banane) und Blechdose, die Schlimmes erwarten lässt.
Im Mund dann tatsächlich naturweinig mit viel Blechdose (als könne man in sie hineinbeißen), schräg-beißende Säure prallt auf dicken Schmelz.
Nee, da passt nichts zusammen, dafür muss man schon Liebhaber von Naturweinen sein. Kann man trinken, aber das war's auch schon.
Ist nur zusammen mit anderen Weinen im Festtagspaket zu beziehen. Vielleicht erklärt dieser Wein den erstaunlich günstigen Preis des Gesamtpakets. 81-82 P

09.03.26: Heute eigentlich als Kochwein geöffnet, dann probiert und schließlich zu Orecchiette mit Brokkoli, Sardellen, Knofi und Chili erstaunlich gut. Säure wirkt heute moderater, auch der Naturweineindruck und insgesamt schon 84 P, also gut, aber noch nicht sehr gut.<br><br>82<br><br>Verkostet am 20.01.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Ruthe Lemberger GG 2020, Graf Neipperg, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85313</link>    
    <pubDate>Sat, 07 Mar 2026 22:29:25 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Ziemlich nobler Duft nach Blaubeeren, Schlehen, Hauch schwarzes Johannisbeergelee. Kühl und sehr fluide, äußerst balanciert bei max. mittlerem Körper, sehr feines, zurückhaltendes Tannin, ganz wunderbar rund-sanfte, aber durchsetzungsfähige Säure, wirkt, als habe er 12,5 %.
Großartiger Lemberg, zählt klar zur deutschen Spitze, burgundisch-edel im Gesamtcharakter. Hier ist nichts auf fordernden Auftritt, Überwältigung oder Kraftpotzerei angelegt, alles bleibt sanft, subtil und schmeichelnd. Jetzt perfekt.<br><br>92<br><br>Verkostet am 07.03.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Kallstadt Spätburgunder 2016, Rings, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85310</link>    
    <pubDate>Sat, 07 Mar 2026 19:40:57 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Wenn ich mich recht erinnere, floss 2016 das Saumagen GG vollständig in diesen Ortswein.

Sensationell gereift. Strotzt nur so vor Kraft, Saft und Vitalität, unglaublich agil und austrainiert, kühl, feine Mineralität, mit vollständig abgeschliffenem, unaufdringlichem und perfekt dosiertem Tannin, das wunderbar eine leicht herbe Struktur schafft. Genau die richtige Dosis Säure, die den max. mittelkräftigem Wein ungemein trinkig werden lässt. Ein ganz zarter, warm-morbider Schleier (trockenes Laub und Holz), umschleicht den Wein, ohne die Frucht (rote Johannisbeeren, Cranberrys, gelbe Pflaume, Orange) zu beeinträchtigen. Perfekter Trinkzeitpunkt! Für den damaligen Preis (ich meine noch unter 20 €) heute grandios. Sehr regionstypisch, ohne jeglichen behäbigen Schmelz, aufdringliches Holz, Überextraktion oder zu mineralisch-reduktive Zeitgeistigkeit. 91-92 P<br><br>92<br><br>Verkostet am 07.03.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Bönnigheim Sonnenberg Chardonnay 1G 2023, Dautel, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85269</link>    
    <pubDate>Sun, 01 Mar 2026 18:39:08 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[In der Nase unmittelbar überzeugend und einnehmend mit moderaten Reduktionsnoten, Gelbfrucht, Agrumen, Süßholz und ungesüßtem Popcorn.
Im Mund ebenfalls extrem balanciert, ja regelrecht durchkomponiert bei mittlerem Körper. Feiner Schmelz, rundpolierte Säure, Saft und innere Dichte formen einen Wein, der fernab jeder Klebrigkeit und überzogener Kraft, aber ebenfalls fern jeder nordisch-kühlen Kargheit und phenolischer Strenge die "Mitte" der Chardonnay-Bandbreite findet. Das ist belebend und in sich ruhend zugleich. Das ist einfach eine große Freude! Zu kritisieren finde ich hier gar nichts. Hier steht ein Wein im Glas, der sich selbst gefunden hat und nicht mehr sein will und nicht mehr sein müsste, als das, was er ist. Wunderbar! 90-91 P<br><br>91<br><br>Verkostet am 01.03.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Weißer Schiefer 2024, Uwe Schiefer, Südburgenland, Österreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85251</link>    
    <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 18:12:28 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Cuvée aus Welschriesling und Weißburgunder (so zumindest 2023)

In der Nase breit, Gelbfrucht, wirkt überreif und latent alkoholisch, minimal Blechdose.
Im Mund ebenfalls zerfließend breit, furchtbar hoher, alkoholisch wirkender Süßeeindruck, ziemlich sättigend.
Nee, das ist nicht mein Fall, kann man trinken, aber hat keine Frische, nichts Mundwässerndes, wirkt "südrhonesk". Ich weiß nicht, was aktuell im Weingut los ist. Alle Weißweine aus dem Weihnachtspaket sind enttäuschend und z.T. extrem schwach.<br><br>83<br><br>Verkostet am 26.02.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Weißburgunder Réserve trocken 2024, Battenfeld-Spanier, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85236</link>    
    <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 19:24:24 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[In der Nase zunächst extrem viel reduktiver Funk (dachte zunächst, das könnte ein Knewitz-Chardonnay sein), am 2. Tag dann moderater und mit mehr Gelbfrucht.
Im Mund dann ein ungewöhnlich substanzreicher, mittlerer-voller Körper, aber nicht plump oder träge, sondern erstaunlicherweise ungemein trinkig, starker Schmelz, der aber nicht kleben bleibt, sehr saftig (vollreife Aprikose und Pfirsich), für meinen Geschmack etwas zu wenig Säure.
Äußerst gekonnt ausgebauter Wein, gesichtslos zwar, könnte von überall her stammen (v.a. aus wärmeren Regionen der Welt) und auch noch nicht tief oder komplex, aber eben extrem gut vinifiziert. Wer reduktive Aromatik nur mag, wenn der Körper ein Gegengewicht bildet, könnte hier Gefallen finden. <br><br>89<br><br>Verkostet am 23.02.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Weißburgunder trocken 2024, Fritz Haag, Mosel-Saar-Ruwer, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85235</link>    
    <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 19:24:16 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Herb-frische Nase mit gerade anreifendem Steinobst, sogar ganz leicht Agrumen, Hauch nasser Kiesel, scheint minimal Fass im Spiel zu sein, schön.
Im Mund bei leichtem-mittlerem Körper mit gutem Zug, obwohl die recht feingliedrige Säure nicht hervorsticht, Schiefer ist spürbar, auch gewisser Grip.
Guter Basis-Weißburgunder, individuell aufgrund der Schiefer-Note, zwar einfach, aber nicht banal. 85-86 P<br><br>86<br><br>Verkostet am 23.02.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Grüner Schiefer 2025, Uwe Schiefer, Südburgenland, Österreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85179</link>    
    <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 19:07:36 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[Nach dem schwachen Chardonnay, setzt dieser Grüne Veltliner dem saugünstigen Weihnachtspaket von Uwe Schiefer die Krone auf.

Extrem dünn, ja wässrig, minimal Blechdose, fast kein Aroma.

Eine Flasche war trotz Schraubers ein Ausläufer und hat mir im Regal Flaschen versaut, dieser taugt allenfalls dazu, etwas runterzuspülen, wenn wirklich kein Wein mehr im Haus ist und man Suchtdruck verspüren sollte. Ich habe immer mehr den Eindruck, das Weihnachtspaket war dazu da, Weine mit ein paar guten Blaufränkischen zu verscherbeln, die sonst nicht gekauft werdenl. Richtig ärgerlich!<br><br>75<br><br>Verkostet am 12.02.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Saphir 2020, Albrecht Schwegler, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85152</link>    
    <pubDate>Sat, 07 Feb 2026 22:05:45 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[62% Zweigelt, 11% Merlot, 9% Cabernet Franc, 9 % Lemberger, 9% Cabertin

Großartige Nase, viel prickelnd-animierende Rotfrucht (Sauerkrische, Johannisbeeren), aber auch dunkelfruchtig durchsetzt (Pflaume), frisch, relativ kühl, bisschen Asphalt und Leder.
Im Mund dann dunkler, leider auch bisschen zu röstig, aber mit sehr schöner, ziemlich edel polierter Säure als Konterpart, max. mittlerer Körper, sehr feines, wohldosiertes Tannin der besten Qualität,  das den Wein stützt und mit Luft festen Biss entwickelt, aber die Frucht nicht einengt, retronasal ein minimaler Hauch ganz authentischer Vanillearomatik vom Holz, die ich als sehr bereichernd empfinde, trotz des Alks trinkanimierend.
Großartiger, höchst individueller und charaktervoller Rotwein, ungewöhnlich für Deutschland. Besser als der Beryll, aber nicht so gut wie der Granat. Klasse, wie dem Weingut die Abstufung in der Qualität der Weine gelingt. Nicht günstig, aber auch nicht wirklich zu teuer.<br><br>92<br><br>Verkostet am 07.02.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Beryll 2020, Albrecht Schwegler, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=84800</link>    
    <pubDate>Sat, 07 Feb 2026 19:43:39 +0100</pubDate>
    <description><![CDATA[73% Zweigelt, 27% Cabernet Franc, 2. u. 3. Barriquebelegung., ungeschönt und unflitriert

In der noch ganz verhaltenen Nase ziemlich gedrossel, aber wunderschön: Kühl, viel blau-schwarze Frucht, davor ein frischer laktischer Schleier, im Kern faszinierend grünholzig-kernig, aber null anstrengend, sondern hochgradig filigran und edel, im Oberton wunderbar blumige Schwarzteearomen, auch leicht wärmend-harmonisierende Geleenoten. Mit Luft expressiv changierend.
Im Mund Hammer, wie Priorat hätte sein sollen, aber nie schmecken durfte, leichter-mittlerer Körper, kühl, ganz fein gezeichnet, feinstes Tannin, das im Zusammenspiel mit der ungemein eleganten Säurespur ganz leicht kickt. Hochgradig animiernd, eigentlich unmöglich bei 14 %.
Diesem Wein kann man nur fehlende höhere Komplexität ankreiden, strukturell-stilistisch ist das absolut großartig und von allerhöchstenm Niveau. Hat Einflüsse von Nebbiolo, Pinot Noir (der feingliedrig-schwingende Schmelz) und eben - mit diesem dunklen Tiefenansatz - von Priorat. Einzigartiger Stil aus Deutschland Und ein tolles PGV! Locker 90-91 P.<br><br>91<br><br>Verkostet am 25.12.2025 von Michl]]></description>
  </item>
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