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  <title>Verkostungsnotizen.net</title>
  <link>http://www.verkostungsnotizen.net</link>
  <description>Wein-Verkostungsnotizen von Michl</description>
  <language>de-de</language>
  <pubDate>Tue, 29 Sep 2026 18:27:59 +0200</pubDate>
  <lastBuildDate>Tue, 29 Sep 2026 18:27:59 +0200</lastBuildDate>
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    <title><![CDATA[Oger Grand Cru Millésimé Extra-Brut 2019, Pertois-Moriset, Champagne, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86434</link>    
    <pubDate>Fri, 25 Sep 2026 21:45:12 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Dégorgement 04/2025, 1 gr. dosage

In der Nase sehr Cote de Blancs: Ankandierte Gelbfrucht, aber auch Apfel, Mandel, mit Stich Marzipan, vegetabile Obertöne, etwas Brioche, nur ein Hauch Holz.
Im Mund mit einer sehr feinen mousse, erstaunlich viel Extraktsüße, die den Wein trotz der geringen dosage eher brut wirken lässt, aber auch einen dichteren Kern schafft. Hat ganz leicht Aspekte von Honig und traubiger Überreife. Säure fällt eher zurückhaltend aus, ist sehr integriert, fast unauffällig, aber schafft doch Frische. Ganz zarter Grip.
Sehr gut, aber eher kraftvoll als fein oder gar elegant! Preis passt im Kontext der Region. Insofern aber ein bisschen enttäuschend, als der Wein wenig zum Nachspüren und Nachdenken aufgibt. Braucht etwas Luft, um sich zu finden, dann auch intensiv. Eher ein Speisenbegleiter.<br><br>92<br><br>Verkostet am 25.09.2026 von Michl]]></description>
  </item>

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    <title><![CDATA[Sulzfelder Silvaner 2025, Zehnthof Luckert, Franken, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86428</link>    
    <pubDate>Wed, 23 Sep 2026 19:08:18 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[In der Nase viel vollreife Birne, auch Hauch süßer Apfel und sogar minimal Exotik, etwas gekochtes Wuzelgemüse.
Im Mund sehr feinölig-vollmundig, aber nicht schwer. Aromatisch dicht, aber einfacher. Viel Extraktsüße, relativ wenig, aber sehr feine Säure, nur ganz zarter Grip.
Exzellent vinifiziert, aber mir fehlt mangels Säure Frische und Zug. Kickt nicht, wirkt eher beruhigend. Ist halt aber auch Silvaner. 88-89 P<br><br>89<br><br>Verkostet am 23.09.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Weißer Burgunder 2022, Saalwächter, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86416</link>    
    <pubDate>Sat, 19 Sep 2026 20:00:52 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[In der Nase viel reduktiver Funk, viel kalter Flusskiesel, etwas ausgespülter Aschenbecher, grüne Walnuss, wenig Frucht (gelb), auch bisschen Gurke, hell.
Im Mund bei mittlerem Körper sehnig und zupackend, agil und offen und dank der Säure sehr straight, dennoch stoffig, praktisch kein Schmelz, nichts Behäbiges.
Super gelungen! Stilistisch sicherlich fordernd, aber so geht Weißburgunder. Hier fehlt nur Komplexität und Tiefe. 89-90 P<br><br>90<br><br>Verkostet am 19.09.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Jirafas 2023, Vina Zorzal, Navarra, Spanien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86369</link>    
    <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 21:04:31 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[90% Viuara, 10% Garnacha Blanca

Sehr zurückhaltende, aber ungemein vornehme, sehr helle und leichte Nase, trockener Asphalt, Aprikosenhaut, unreife Mango, etwas Grapefruit, Grüntee.
Im Mund gemessen an den hohe Punkten der Profis (Penin 97 P) etwas enttäuschend, vielleicht aber auch einfach nur tendeziell bisschen verschlossen (glaube ich aber nicht). Alles ist äußerst elegant, ja edel, selbst der Hauch weißes Tannin. Sehr helle Mineralität, leicht-intensiv (sic!), ganz "hintersinnige" Länge.
Gefällt mir sehr, obwohl ich traditionell ausgebaute Viura noch deutlich mehr schätze. Der Preis ist aber doch und leider hoch.<br><br>92<br><br>Verkostet am 07.09.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chardonnay Brut Nature 2022, Knewitz, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86367</link>    
    <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 15:41:27 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[In der Nase nicht nur rebsortentypisch, sondern erstaunlicherweise auch sehr weingutstypisch mit klar erkennbarem Funk, etwas kalt-rauchig-steinig, auch wärmeres Holz, bisschen Sauerteig, aber auch Frucht.
Im Mund noch mehr reduktiver Funk und Holz, aromatisch einzigartig, ja richtig gut, weil die Kombi mit der recht feinen mousse den Wein viel luftiger und beschwingter und deutlich weniger streng erscheinen lässt als frühere stille Chardonnays des Hauses. Säure fällt im Kontext der reduktiven Stilistik angenehm moderat aus und lässt den Sekt zusammen mit der leicht kandiert wirkenden Frucht durchaus saftig erscheinen.
Sehr charaktervoll und individuell, aber kein crowdpleaser. 90-91 P<br><br>91<br><br>Verkostet am 05.09.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Rüdesheim Riesling trocken 2024, Schregel, Rheingau, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86339</link>    
    <pubDate>Tue, 01 Sep 2026 18:40:04 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[In der Nase ganz heimisch mit frischem Apfel, Flusskiesel, ätherisch-zarter Kräuterhuach im Oberton, minimal Blech. Sehr schön!
Im Mund ebenfalls ganz authentisch-natürlich wirkend, unverstellt und unambitioniert, bisschen maischegeprägt, aber fernab unbalancierter Naturwein-Exzesse, sehr mineralisch und nicht zu säurestark bei max. mittlerem Körper.
Sehr schöner Riesling, dessen starker Charakter angesichts der Ausgeglichenheit vielleicht erst auf den zweiten Blick auffällt. Ein Wein der derart ins Naturweinige schielt, gefällt mir richtig gut! Blüht an der Luft auf. Eine Entdeckung für mich. 87-88 P<br><br>88<br><br>Verkostet am 01.09.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Walis Spätburgunder 2020, Forgeurac, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86325</link>    
    <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 20:32:53 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Wow, was für eine großartige und hochgradig individuelle Nase: Frisch und prickelnd-animierend, aber auch süß, warm und mächtig. Blaubeeren, aber auch Erdbeere und Cranberries, leicht geliert wirkend, Lorbeer, trockene helle Erde, warmer Gummi, Holz.
Im Mund etwas kühler und mit schönem Säurekick. Viel Extrakt und etwas Süße, auch leicht alkoholisch. Ziemlich mächtig, stilistisch bisschen südfranzösisch, aber dennoch trinkig. Retronasal etwas röstig und von ganz weit her auch Kokos, was hier aber erstaunlicherweise richtig gut passt. Großartig ist aber das ultrafeine Tannin, das ein seidiges Korsett schafft.
Das ist so erfeulich, dass es derart individuelle Spätburgunder in Deutschland gibt. Will ich nicht jeden Tag trinken, finde ich aber großartig. Auf ganz eigene Art herausragend. <br><br>91<br><br>Verkostet am 28.08.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Brauneberger Juffer Riesling feinherb 2019, Fritz Haag, Mosel, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86324</link>    
    <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 19:51:51 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Perfekt reife, aber ziemlich massive schieferwürzige, traubige Nase, auch kandierte Gelbfrucht und Exotik, leicht frisch-kräuterig im Oberton.
Im Mund noch massiver, viel zu süß bei sehr hohem Alk, zu wenig Säure, kein Spiel. Kommt ganz 
über die Kraft und ist als Essensbegleiter passender Speisen sicherlich gut geeignet, aber solo ob der Süße, Kraft und Wärme unangenehm überwältigend. Nee, das hat keine Leichtigkeit und Differenziertheit und animiert nicht.<br><br>87<br><br>Verkostet am 28.08.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Assmannshausen La Première Spätburgunder 2020, Saalwächter, Rheinhessen, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86309</link>    
    <pubDate>Wed, 26 Aug 2026 08:47:25 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[In der Nase  ziemlich frisch-fruchtig, eher blau (Zwetschge, Brombeere) als rot (Sauerkirschen), etwas Schwarztee und ein Hauch Minze, auch wunderbar moderat rappig, was zu einem ernsteren Auftritt beiträgt, der aber insgesamt freundlich ausfällt.
Im Mund ebenfalls ziemlich saftig, untermalt von erdigen-holzigen Aromen, aber keine Spätburgunder-"Süßigkeit", schon gar kein (Holz-)Kitsch, sondern viel erfrischende Säure mit herrlich mürbem, aber feinem Tanninbiss.
Das ist stilistisch schon echt gut. Hier wird keine Hochklassigkeit angestrebt, sondern der Wein überzeugt mit völlig unverstellt wirkender, natürlich-burschikoser, freundlicher Art. Abkühlung tut ihm aber nicht so gut, also lieber bisschen wärmer trinken. Auch ziemlich teuer für das Gebotene. 88-89 P<br><br>89<br><br>Verkostet am 25.08.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Capellania 2019, Marqués de Murrieta, Rioja, Spanien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86291</link>    
    <pubDate>Sat, 22 Aug 2026 15:20:37 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Bei Weitem nicht so überwältigend wie aktuell 2017. Dennoch großartig mit Mandel (aber kein Marzipan),  leicht kandierte Frucht, viel Flusskiesel, sogar leicht rauchig, bestes Holz. 
Im Mund wieder trotz des höheren Alks unfassbar feingliedrig und elegant, äußerst präzise, aber leider nicht mit der Tiefe des 17ers und auch stilistisch moderner (ohne Oxidation).
Braucht aktuell noch viel Luft, blüht dann aber im Glas auf.  Zu Beginn 91 P, dann 92-93 P
Ebenfalls in Spanien im Restaurant getrunken, günstiger als in Dtl. der EVP. Wieder hatte jeder Tisch eine Flasche. Im nächstgelegenen Sterne-Restaurant bei mir zuhause wird der 3-4-fache Kurs verlangt und so gut wie niemand bestellt sich eine ganze Flasche...<br><br>93<br><br>Verkostet am 22.08.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Capellania 2017, Marqués de Murrieta, Rioja, Spanien]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86254</link>    
    <pubDate>Sat, 15 Aug 2026 18:33:12 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[In der Nase unmittelbar ergreifend! Wunderschönes, sehr edles Parfüm. Ganz duftig leicht und dennoch sehr tief. Erweckt große Faszination. Viel Mandel,  ja sogar Marzipan, leichter Petrolhauch, Fenchel, kandierte Gelbfrucht, äußerst feines, ganz helles Holz.
Im Mund unfassbar leicht angesichts der Tiefe des Weins. Feinste Säurespur. Oxidativ,  aber nicht so sehr wie der weiße Tondonia oder der Ygay. Beste Balance, äußerst fein gesponnen. Der Alk beschwert den Wein überhaupt nicht, er schmeckt, als habe er 12%.
Hammer! Gehört wahrscheinlich zu den größten Weinweinen, dich ich bisher trinken durfte. Im spanischen Restaurant fast zum Ladenpreis. Da hat dann auch jeder eine Flasche auf den Tisch stehen. 95-96 P<br><br>96<br><br>Verkostet am 15.08.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Weißburgunder -S- 2023, Dautel, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86193</link>    
    <pubDate>Sun, 02 Aug 2026 19:46:26 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Etwas verhaltener, aber hochklassiger, weicher Duft nach Birne, Zitrus, Popcorn, feiner Kräuterhauch, vor allem aber sehr viel Flusskiesel.
Im Mund aromatisch wunderbar schlank und definiert, zeigt dennoch auffallende Länge und hohe Intensität. Viel Schmelz, der aber nicht einfach den Wein einkleidet, sondern regelrecht durchzieht, aber erstaunlicherweise kein Gewicht erzeugt und nichts vom steinigen Charakter raubt. 
Großartiger Stil! Ganz hell, druckvoll. Hochklassiger Weißburgunder. 91-92 P<br><br>92<br><br>Verkostet am 02.08.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Grand Cru Extra Brut 2020, Egly-Ouriet, Champagne, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86167</link>    
    <pubDate>Thu, 30 Jul 2026 20:08:39 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Pinot Noir und Chardonnay, 54 Mon auf der Hefe, 1 gr dosage

In der vornehm gedrosselten Nase mit zurückhaltender Frucht (gelbe Zewtschge, gewisse Rottöne, tendenziell kandiert wirkende Gelbfrucht), braunem Kandis, Holz.
Im Mund mit einer sehr feinen mousse, durch den leichten Schmelz etwas weinig, aber nicht cremig wirkend. Auch hier gewisse kandisartige Tiefe, retronasal ein Hauch Holz, stimmige Säure, völlig trocken, auch deutlich Grip und Mineralität.
Hat durchaus Noblesse und selbstsicheres Stilbewusstsein, ist vor allem perfekt balanciert, aber der Wein ist weder auffallend nachhaltig noch komplex. Auf keinen Fall groß und selbst zum französischen Preis teuer. 93-94 P<br><br>94<br><br>Verkostet am 30.07.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Cuvée Nicole Vieille Vigne Grand Cru Extra Brut 2008, Pierre Moncuit, Champagne, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86166</link>    
    <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 22:46:04 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Les chetillons (Le Mesnil sur Oger), 15 Jahre auf der Hefe, 5 gr. dosage, 12/24 dégorgiert

In der Nase unmittelbar ergreifend mit viel Nuss und Kandis, weißem Nougat, Flusskiesel, Hauch Champignons, aber auch tendeziell kandierte Frucht. Groß, tief und edel.
Im Mund mit einer nicht ganz feinen, ziemlich ungezügelt aufschäumenden mousse, aber großartiger Länge und wiederum sehr tief. Hochedle, dennoch griffige Säure, die sehr lang stehen bleibt und in die Tiefe strebt. Enorme Struktur, sehr mineralisch, viel Grip, wirkt eher brut nature und wird mit Luft immer zwingender. Sehr zupackend, aber nie fest, sondern zugewandt. Wirkt noch immer ungemein jugendlich und äußerst energetisch.

Wow, das ist schon richtig gut! Großer Champagner aus großem Jahr. Das schafft schon Ehrfurcht! 95-96 P<br><br>96<br><br>Verkostet am 29.07.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Bönnigheim Weißburgunder trocken 2023, Dautel, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86077</link>    
    <pubDate>Thu, 16 Jul 2026 21:02:45 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[In der Nase nasse Flusskiesel, Mirabellen- und Aprikosenhaut, leicht frisch-schweißig, ganz feiner frischer Kräuterhauch.
Im Mund nur leichter Schmelz, der wunderbar mit dem weißen Tannin korrespondiert. Max. mittlerer Körper, eher einen Tick leichter, griffige Säure. Ungemein trinkig, uplifting, erhellend, dennoch keineswegs substanzarm.
So geht Weißburgunder! Hat Spannung und Zug und überhaupt nichts Behäbiges! Christian Dautel hat's so richtig drauf! 88-89 P<br><br>89<br><br>Verkostet am 16.07.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chardonnay Hebsack trocken 2024, Jürgen Ellwanger, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86051</link>    
    <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 22:06:25 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Fette, gewichtige Chadonnays sind mir ziemlich zuwider, aber noch schlimmer ist ein Exemplar wie dieses, bei dem ein leichter-mittlerer Körper in ziemlich dichten Schmelz gefasst ist und auf alkoholisch-süß wirkende, säurearme Lethargie trifft. Hell ist der Wein zwar, aber unfassbar langweilig. Nee, das mag ich gar nicht. Fährt mich regelrecht runter. <br><br>Verkostet am 13.07.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Neuffener Riesling Weißer Jura 2025, Dolde, Württemberg, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86019</link>    
    <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 18:19:09 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Marzemino hat den Wein einmal mehr super beschrieben. Blind hätte ich aufgrund der Nase wahrschenlich sogar auf eine Cuvée mit Scheurebe getippt. Insgesamt  erinnert mich der Wein aber sehr an Txakoli.

Vielleicht könnte man noch ergänzen, dass der Wein herrlich leicht ist. Auch aromatisch ganz stimmig zum Körper eher zurückgenommen, aber eben nicht wässrig, sondern "zart phenolisch durchzogen" und "lichtdurchflutet". Ein großartiger Sommerwein! 

<br><br>86<br><br>Verkostet am 07.07.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chardonnay Mineral trocken 2023, Karsten Peter, Pfalz, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=86010</link>    
    <pubDate>Sun, 05 Jul 2026 19:31:37 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Deutlich reduktive Töne, auch etwas unangenehm grün-kernig, nasser Asphalt, wenig Frucht (v.a. zitrisch). Nase erinnert mich sehr an Knewitz.
Im Mund dann glücklicherweise balancierter, sogar ein minimaler Hauch Extraktsüße bei max. mittlerem Körper, aber retronasal wieder sehr viel Reduktionsnoten.
Das ist schon ganz gut, ziemlich trinkig, vor allem auf der "hellen" Seite mit animierender Säure. Dennoch verstellen die Reduktionsnoten  den Wein, lassen ihn disparat, unfertig und auch etwas unreif erscheinen. Da findet sich kein hinreichender Gegenspieler im Körper und die grüne Aromatik beißt sich ebenfalls mit der Reduktivität. Überzeugt mich nicht wirklich. Wirkt überambitioniert in diesem Stilwollen. Könnte genauso schlecht altern wie Knewitzsche Chardonnays.<br><br>Verkostet am 05.07.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Chardonnay HA 2023, Ziereisen, Baden, Deutschland]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85974</link>    
    <pubDate>Sun, 28 Jun 2026 19:13:53 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[Zart reduktive Nase mit Feuerstein, wilder, trockner Wiese, auch ausgetrocknete, helle Erde, im Hintergrund vollreife Gelbfrucht und ein Hauch Süßholz, großartig inegrierter zarter Holzton
Im Mund leicht feinölig, was sofort vom weißen Tannin aufgebrochen, eitwas breiter angelegte Säure, die aber mit Luft immer wirkungsmächtiger wird, durchaus nachhaltig, strukturell nicht fest, aber auch nicht zerfließend.
Völlig natürlich wirkender Chardonnay, hat wildere Züge, wirkt aber überhaupt nicht ungeschliffen, sondern in sich völlig austariert und mit Luft dann sogar edel. Das zeigt große Könnerschaft, ist charaktervoll, ja vielleicht sogar stilistisch einzigartig. Zu Beginn 90-91 P, später dann locker 92 P<br><br>91<br><br>Verkostet am 27.06.2026 von Michl]]></description>
  </item>

  <item>
    <title><![CDATA[Fleur de Craie - Brut Nature 2021, Barrat-Masson, Champagne, Frankreich]]></title>    
    <link>http://www.verkostungsnotizen.net/vkn_details.php?ID=85959</link>    
    <pubDate>Fri, 26 Jun 2026 22:46:46 +0200</pubDate>
    <description><![CDATA[33 Mon auf der Hefe, dégorgement 04/2025

Leicht geschminkt und parümiert wirkende Nase, erscheint fast bisschen maskiert. Aprikose, Orange, und auch etwas brioche, aber alles hinter diesem gekünstelt wirkenden Schleier. Eher goldener als  heller Charakter.
Im Mund ebenfalls ganz auf diese Früchte gestellt, retronasal floral, ziemlich feine, etwas schaumig aufbrausende mousse, gut integrierte Säure, die nicht die Zügel übernehmen will. Max. mittlerer Körper. Hat viel Grip und auch herben Zug, aber auch eine leichte feinölige Schwermütigkeit, die man als Tiefe interpretieren kann.
Ist schon richtig gut, aber auch ziemlich gestylt und kommt für mich einfach  nicht so richtig ehrlich rüber. Aber so ging es mir auf die eine oder andere Art bisher mit allen Champagnern dieses Winzers. 
<br><br>90<br><br>Verkostet am 26.06.2026 von Michl]]></description>
  </item>
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