Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 19.09.22 20:31

Bezeichnung: Chardonnay Reserve
Winzer/Produzent: Thörle
Land / Region: Deutschland - Rheinhessen
Jahrgang: 2014
Typ: Weißwein
Rebsorte: Chardonnay
Alkohol (Vol.%): 13
Verschluss: Naturkork
Weitere Angaben:
Preis: 22 Euro je 0,75 l (im Handel)
Bewertung:
Preis / Genuss: akzeptabel/angemessen
Autor/Verkoster: Albrechtstraßenbewohner
Verkostungsdatum: 04.04.2017
Eingetragen von: Albrechtstraßenbewohner ... geändert von Albrechtstraßenbewohner ... [Rückfrage zur VKN an Albrechtstraßenbewohner]
VKN im Detail: Eher Frankreich als Deutschland, crispy, gutes Volumen ohne fett zu sein, fein, präsente, aber nicht anstrengende Säure, leichte Zitrusfrucht, hochwertiges Holz, das bestens eingebunden ist, gute Länge, sehr gut, eher noch sehr jung. Abwarten.

Als QEII vor knapp zwei Jahren Deutschland ihren vorerst letzten Staatsbesuch abstattete, gab es diesen Wein zum Bankett, insofern sei zur Überbrückung der Wartezeit folgende Lektüre empfohlen: http://www.faz.net/aktuell/politik/die-gegenwart/staatliche-repraesentation-zwischen-pomp-und-zurueckhaltung-14235878.html

WZB-Probe: Kam bei den Professoren nicht so gut an, erschien ihnen zu "gemacht", zu viel Holz. Ja, er ist modern, aber ziemlich unverändert. Bei der Frankreich-Referenz bin ich mir nicht mehr so sicher. Strahlend-helles Gelb, volle, konturierte Zitrusnase, am Gaumen ebenso, gekonnter Holzeinsatz, Maracuja, in seiner zitrusartigen Cremigkeit etwas widersprüchlich. Hat Spannung.

Der Falstaff vergab zurecht Ende 2015 91 Punkte:
Toffee, Espresso-Crema und dezent würzige Noten, hinterm Holz exotische Frucht wie Papaya und Maracuja. Das Holz ist gut eingebaut, am Gaumen noch sehr jugendlich, dicht, cremig, kein Gramm Fett auf den Hüften, sehr guter guter Trinkfluss.

19.09.2022: Am Abend der Beerdigung von QE2 die letzte Flasche des Weißweins, den sie auf ihrem allerletzten Staatsbankett im Ausland serviert bekam. Nachgerade passenderweise hat die Flasche einen leichten Kork - darunter merkt man die Fülle und Intensität, es ist deutlich, wie gut dieser Wein ein paar Jahre im Keller brauchen konnte. Will sagen: im Alter von einem Jahr war er 2015 einfach viel zu jung. Gelbgold, in der Nase Citrus unter dem Kork, am Gaumen Sahne, Pomeranze, gute Kontur, füllig und nachhaltig. Fehlerfrei wäre das wirklich richtig gut gewesen.
Trinkreife: keine Angabe
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