Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 29.05.21 15:38

Bezeichnung: Weißer Burgunder - Randersacker Pfülben - Konsequent - trocken - Spätlese - Pw
Winzer/Produzent: Trockene Schmitts
Land / Region: Deutschland - Franken
Lage: Pfülben (Randersacker - Franken) (in weinlagen.info)
Jahrgang: 2015
Typ: Weißwein
Rebsorte: Weißburgunder (Pinot blanc)
Alkohol (Vol.%): 13,5
Verschluss: Schraubverschluss
Weitere Angaben: AP 3879 038 16
Preis: 12,5 Euro je 0,75 l (ab Hof) - 14.02.2017
Bewertung: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25
Preis / Genuss: gut
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 28.05.2021
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Verkostung vom 05.10.2017:

Im Glas ein mittleres Goldgelb, in der Nase dichte gelbe Frucht: Pfirsich, Aprikose, Mirabellen, etwas Papaya. Am Gaumen ebenfalls recht satte und saftige Frucht, dabei aber aufgrund der potenten Säure dennoch kein bißchen breit. Der Extrakt brizzelt zwar ein bißchen, ist aber nicht unangenehm. Die Pfülbener Steine schimmern schön durch, auch ein kräuteriger Touch ist im Preis mit drin. Der Abgang ist trotz deutlichem Gehalt fast beschwingt strukturiert, nach etwa einer Minute schieben sich die kräuterumwucherten Steine klar nach vorne.

Auch dieser TS-Wein kommt mit dem warmen 2015er Jahr sehr gut zurecht, durch die deutliche Extraktsüße braucht's einfach keinen Restzucker zur perfekten Süße-Säure-Balance.

Wertung vom 05.10.2017: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25

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Verkostung vom 28.05.2021:

Die Farbe ist ein recht sattes Altgold, in der Nase zeigt sich die intensive Frucht aus der Steinobstecke bereits leicht oxidiert, andererseits gibt's aber auch ordentlich reduktiv-grünliche Noten aus der Essigbaumrichtung. Am Gaumen überwiegt dann die reduktive Seite mit einigen burgundischen Anleihen, die Frucht ist hier nur noch sehr sekundär präsent, die noch ziemlich agile Säure bewahrt alle Reifenoten wie Firnis und etwas Pfeifenkondensat davor, in die morbide Ecke abzugleiten; steinseitig kann man allenfalls eine Mixtur aus gelöschtem Kalk und Ackerscholle erkennen. Nachhallmäßig zeigen sich oxidierte und reduktive Aromen für mehrere Minuten im Gleichgewicht, das Finale ist dunkelgelb likörig ohne Brand, Süße und Behäbigkeit.

Ich traue mich nicht einzuschätzen, wie lange dieser WB auf dem aktuellen, sehr animierenden Niveau noch durchhält, will sagen wie flach der höchstwahrscheinlich schon abwärts zeigende Gradient gerade ist. Aber im Hier und Jetzt gefällt mir diese leicht burgundisch angehauchte und andererseits auch etwas kernige Stilistik recht gut!
Trinkreife: trinken oder lagern
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2021/05/28/an-der-nachweisgrenze/
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