Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 10.10.21 11:52

Bezeichnung: Moscatel Galego branco - Prima - Douro D.O.C.
Winzer/Produzent: Quinta do Vallado
Land / Region: Portugal - Douro
Jahrgang: 2016
Typ: Weißwein
Rebsorte: Moscatel Galego Branco
Alkohol (Vol.%): 12,5
Verschluss: Naturkork
Weitere Angaben: L-16354
Preis: 9,7 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Vinus - 05.04.2017
Bewertung: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 18 von 25
Preis / Genuss: akzeptabel/angemessen
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 09.10.2021
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Verkostung vom 16.11.2017:

Die Farbe ist sehr hell, leicht grau-grünlich, in der Nase erwartungsgemäß eher Blumen als Früchte, hier am ehesten noch Netzmelone, jedoch nicht die kaltvergorene Variante. Am Gaumen ebenfalls mehr floral als fruchtig, wirkt aber nicht parfümiert. Je länger man wartet, umso mehr anisartige Braunwürze taucht auf, wird aber nie dominant. Die Säure ist schön ausbalanciert, bringt eine Limette mit und hält den Moscatel konsequent auf der frischen Seite. Der Abgang ist ebenfalls blumig-frisch-beschwingt, hier bilden eine frische Zitrone und ein leichtes Chinin-Bitterchen das Finale.

Wenn man was leichtes und unkompliziertes aus der weiten Muskatellerwelt sucht, das keine Massenproduktaromatik mitbringt und bei aller Beschwingtheit nicht banal wirken soll, ist man hier ganz gut aufgehoben.

Wertung vom 16.11.2017: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 16 von 25

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Verkostung vom 09.10.2021:

Im Glas haben wir ein sehr helles Goldgelb, das Näschen bekommt's mit einer kleinen, aber feinen Frühlingswiese mit vorrangig gelben Blumen zu tun, ein bißchen Rucola sowie ein Hauch Koriander spielen noch mit ohne sich großartig in den Vordergrund zu drängen. Schmeckt dann etwas intensiver, die ganze Floralik wirkt trotz ihrer Dichte jedoch nicht parfümiert, dazu eine packende, frische Säure mit leichter Limettenbegleitung sowie eine nasse Terrasse als zusätzlich kühlender Untergrund. Der frisch-blumige Abgang ist dann der kräuterig-kantigste Teil des Genusses, im Finale eine tiefblaue Steingrundlage.

Hat sich seit der Erstbegegnung vor gut 4 Jahren sehr vorteilhaft entwickelt und dabei kein Stück seiner Jugendlichkeit verloren, zeigt auch aktuell keinerlei Schwächen, obwohl der Wein wahrscheinlich nicht für die Langstrecke gedacht war. Vertrug sich auch wunderbar mit einer Caldeirada incl. dem Koriander...
Trinkreife: trinken oder lagern
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2021/10/10/pfanzlwein/
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