Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 30.09.21 20:42

Bezeichnung: Riesling - [Schweigener Sonnenberg] "Holzgasse" - trocken - Qw
Winzer/Produzent: Friedrich Becker
Land / Region: Deutschland - Pfalz
Lage: Sonnenberg (Schweigen - Pfalz) (in weinlagen.info)
Jahrgang: 2010
Typ: Weißwein
Rebsorte: Riesling
Alkohol (Vol.%): 12
Verschluss: Schraubverschluss
Weitere Angaben: AP 5 066 012 49 11
Preis: 12 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Ebrosia - 16.03.2019
Bewertung: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 19 von 25
Preis / Genuss: gut
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 30.09.2021
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Verkostung vom 13.09.2019:

Die Farbe ist ein sattes, dunkleres Goldgelb, fürs Näschen gibt's Mandarinenschale und Ugli mit leichter Bitterkeit und ordentlich Frische. Geschmacklich zeigt sich die Zitrusfront etwas gelber und trotz aller Frische auch etwas ölig bzw. etherisch, die sehr knackige und helle Säure schlägt erst mit etwas Verzögerung zu und sorgt für ordentlich Spannung gegen den Zitrusextrakt; im Hintergrund sorgen nicht wenige blaue Steine für fortgeschrittene Animation. Der Abgang ist recht lang und sehr frisch-zitrisch-ätherisch mit orangenöligem Finale.

Hyperfrischer Riesling mit recht eigener Zitrusaromatik, noch ohne jegliche Alterungsnoten, bestätigt wieder mal auf eindrucksvolle Weise, was für schöne Sachen man in kalten Jahren so machen kann. Hab direkt im Anschluß noch was nachbestellt...

Wertung vom 13.09.2019: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25

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Verkostung vom 30.09.2021:

Farblich ein dichtes Goldgelb, riecht nach Zitronen, Kumquat und Yuzu, Zesten- / Spaltenverhältnis ca. 1 zu 2, dazu kühl-blaue Steine mit etwas Trennschnitt. Geschmacklich ist die Zitrusaromatik noch etwas gelber, frischer, kühler, der Spaltenanteil ein bißchen höher, die Säure ist glasklar und dominant, jedoch nicht fordernd, steinseitig wieder der blaue Mix des Buketts. Der Abgang hat eine ordentliche Länge, hier übernimmt nun die Zitrone einsam die Pole, im Finale wandelt sie sich dann zur Pampelmuse ohne nennenswertes Bitterchen.

Die etherisch-öligen Noten der letzten Begegnung sind nun rückstandsfrei verschwunden, die "Holzgasse" wirkt jetzt irgendwie übersichtlich und aufgeräumt, alles ist akkurat an seinem Platz, man könnte es auch puristisch nennen; es entsteht zwar kein geschmackliches Loch, aber der Wein ist schon in einem sehr kühl-distanziertem Stadium. Machte zum heutigen Gewokke dennoch eine sehr gute Figur, seinen Höhepunkt hat er aber wohl mittlerweile überschritten, auch wenn er keinerlei rieslingtypische Alterungsnoten zeigt. Gefällt mir aber immer noch sehr gut, deshalb heute eine etwas geringere, aber wohlwollende Bepunktelung...
Trinkreife: jetzt trinken
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2021/09/30/aetherisch-frischer-suedpfaelzer/
Link 2: -
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