Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 12.01.23 08:25

Bezeichnung: Silvaner - Würzburger Stein - trocken - Erste Lage
Winzer/Produzent: Juliusspital
Land / Region: Deutschland - Franken
Lage: Stein (Würzburg - Franken) (in weinlagen.info)
Jahrgang: 2015
Typ: Weißwein
Rebsorte: Silvaner
Alkohol (Vol.%): 14
Verschluss: Schraubverschluss
Weitere Angaben: AP 3000 023 16
Preis: 12,99 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Edeka Stockdorf - 23.03.2016
Bewertung: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25
Preis / Genuss: akzeptabel/angemessen
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 10.01.2023
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Verkostung vom 26.05.2020:

Farblich ein leuchtendes Goldgelb, riecht nach frischen Mirabellen, Nektarinen, Kaktusfeige und etwas Karambole als grüner Kick, ein bißchen Kalk und Zement in Ankündigung. Am Gaumen ist die genannte Fruchtmelange dicht und frisch zugleich, nicht nur für ein Warmjahr recht deutliche Säure mit leichter Pampelmusenspur incl. etwas staubigem Bitterchen, leicht erdiges Kalkbett. Der ordentlich lange Abgang ist dann der frischeste Part, auch hier ein kleines, animierendes Pampelmusenbitterchen.

Nicht der allerbeste der bisher von mir / uns probierten JS-Stein-Silvaner, aber schon klar weiter oben angesiedelt, wird nur von den Kaltjahrsilvanern überholt, was aber auch nicht besonders verwundert. Für einen 15er mit 14 Umdrehungen aber richtig gut, meckern kann man hier nur hinsichtlich ein paar Details!

Wertung vom 26.05.2020: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25

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Verkostung vom 10.01.2023:

Farblich ein leicht abgedunkeltes Goldgelb, nasal zeigen sich würzig-braunkräuterige Aprikosen nebst Pfirsichen und etwas Kaki, ein Hauch Malz. Schmeckt dann auch recht intensiv nach diesem Fruchtmix, könnte man irgendwie "reif schmatzig" nennen; dem gegenüber steht eine recht kantige, weil leicht pimentierte Säure, die dem Stein-Silvaner guten Zug verleiht, bodenseitig assoziiere ich eher Gipskeuper als den Muschelkalk, auf dem das Ganze ja entstanden ist. Der sehr ausdauernde Abgang gibt der Frucht einen nochmals größeren Würzerahmen, der im Finale kaum abklingt.

Die fortschreitende Reife macht sich im Vergleich eigentlich nur in der Art bemerkbar, daß sich die grüneren bzw. zitrischen Bestandteile der letzten Begegnung nun weitgehend zurückgezogen haben, richtige Silvaner-Reifenoten aus der Torf- / Totholzecke gibt's noch (fast) gar nicht. Trotzdem mit Genuß zu trinken, weil insbesondere die beschriebene Würze für eine schöne Kante sorgt.

Wertung am ersten Tag: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25

Nachtrag nach 24 Stunden mit Luft: nunmehr haben sich die gestrigen Kanten weitgehend abgeschliffen, der Wein wirkt dadurch runder, aber auch spannungsärmer. Das mag für manchen ein Fortschritt sein, für mich resultiert daraus jedoch ein kleiner Punkteabschlag:

Wertung am zweiten Tag: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 19 von 25
Trinkreife: trinken oder lagern
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2023/01/12/frischer-warmer-stein/
Link 2: -
Link 3: -
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