Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 29.05.21 22:00

Bezeichnung: Sauvignon blanc - Schweigener Sonnenberg - trocken - Qw
Winzer/Produzent: Jülg
Land / Region: Deutschland - Pfalz
Lage: Sonnenberg (Schweigen - Pfalz) (in weinlagen.info)
Jahrgang: 2018
Typ: Weißwein
Rebsorte: Sauvignon blanc
Alkohol (Vol.%): 13,5
Verschluss: Naturkork
Weitere Angaben: AP 5 066 065 30 19
Preis: 16,98 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Vinus - 19.12.2020
Bewertung: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 19 von 25
Preis / Genuss: akzeptabel/angemessen
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 29.05.2021
Eingetragen von: EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Farblich ein helleres Goldgelb im Glas, nasal gibt's nach einer kleinen Anlaufzeit Jostabeeren, ein paar Mirabellen sowie Limettenzesten mit Estragon und einem Hauch Koriander. Gaumal dann eine recht potente Grünfrucht mit einigen gelberen Steinobstanteilen, jedoch nicht von der unangenehm lauten Sorte, zupackende und animierende, fast etwas fordernde Säure mit einigen frischen Kräuterbeigaben, gebirgsbachbettige Steingrundlage. Der minutenlange Abgang ist ebenfalls sehr belebend auf der gelblich-grünen, kräuterigen Seite, im Finale etwas Szechuan-Pfeffer.

Ich war aufgrund des Jahrgangs -der bei mir nicht besonders hoch angesehen ist- relativ skeptisch, was ich da ins Glas bekomme und war dann höchst erstaunt, mit welcher quasi Kaltjahrstilistik wir hier verwöhnt werden! Tatsächlich ist das -neben ein paar Naturingern- so ziemlich der einzige deutsche Weißwein, der uns nicht mit Überextraktion, belegter Säure etc. belastet hat, ich hätte den Wein blind eher in 2016 oder 2017 verortet. Auch das Thema "Sauvignon blanc" ist generell sehr schön gelöst, er hat jetzt nichts mit eleganteren Loire-Vertretern zu tun, sondern bedient klar die grüne Seite der Sorte, dies jedoch nicht mit der häufig recht plakativen Machart, sondern einfach glasklar und erfrischend mit einigen ernsthaften, gelberen Noten zum Ausgleich. Sehr schön!
Trinkreife: trinken oder lagern
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2021/05/29/ein-18er-der-nicht-nach-18er-schmeckt/
Link 2: -
Link 3: -
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