Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 02.01.22 20:09

Bezeichnung: Vall Llach
Winzer/Produzent: Celler Vall Llach
Land / Region: Spanien - Priorat
Jahrgang: 2005
Typ: Rotwein
Rebsorte: Cuvée
Alkohol (Vol.%): 15,5
Verschluss: Naturkork
Weitere Angaben: Cuvée aus 63% Cariñena, 24% Merlot, 13% Cabernet Sauvignon
Preis: 69,5 Euro je 0,75 l (im Handel)
Bewertung: (93/100 Punkte)
Preis / Genuss: keine Angabe
Autor/Verkoster: Noway
Verkostungsdatum: 31.12.2021
Eingetragen von: Noway ... geändert von Noway ... [Rückfrage zur VKN an Noway]
VKN im Detail: Verkostung vom 31.12.2021 (Bild unten):

Mit kräftigem Violett uns fetten Schlieren im Glas. In der Nase dominierten dieses Mal die Gewürznoten nach getrockneten Kräutern (Nelken, Rosmarin, Wacholder). Daneben dunkle Früchte, Kaffee, Lakritze und Schiefermineralik. Im Mund wiederholt sich die Nase in weiten Zügen. Hier stach nun aber der Alkohol doch ein wenig unangenehm hervor. Sehr guter Abgang, der auf würzig-dunkler Frucht endet.
Weil der Wein erschlagend wirkte, blieb mehr als die halbe Flasche übrig. Diese am nächsten Abend weiter getrunken. Hier war der Wein nun wie verwandelt. Rund, der Alkohol hat sich eingebunden und der Trinkfluss war deutlich gesteigert. Wer hätte erahnen können, dass der 2005er noch so viel Luft benötigt. Aktuell also unbedingt mehrere Stunden dekantieren.

Am ersten Abend 92 Punkte, am nächsten Abend 94 Punkte.

Verkostung vom 25.08.2018 (Bild unten):

Ich sollte Anfangen auf meine eigenen Empfehlungen hinsichtlich der Trinkreife zu hören;-)) Daher kann ich die Daten der letzten Verkostung vom 01.02.2014 nahezu 1:1 übernehmen. Die Aussage zur „Trinkigkeit“ möchte ich dieses Mal allerdings streichen. Zum Abschluss der Probe einfach viel zu viel Wein mit viel zu wenig Trinkfluss. Die Anlagen sind aber weiterhin vorhanden, so dass sich dies in ein paar Jahren ändern könnte. Bin gespannt und werde berichten, wenn sich die beiden 2005er Clos Mogador und Vall Llach erneut gegenüberstehen.

92 Punkte +

Verkostung vom 01.02.2014 (Bild oben):

Tiefdunkles Violett mit starken Schlieren im Glas. In der Nase Portweinstilistik nach Pflaume, Blaubeeren, Rumrosinen, Cassis, Olivenpaste, mediterranen Kräutern, Kaffee und Schiefermineralik. Im Mund zwar enorm konzentriert aber noch „trinkig“ mit zusätzlichen Aromen von Schokolade, animalischen Noten (Leder, Fleisch), Pfeffer, Malz und sehr viel salzige Lakritze. Die kräftige Säure hält erstaunlich gut gegen den enormen Extrakt. Kräftiger und langer Abgang mit fruchtsüßem Finish

Toller Wein, der momentan aber nur ansatzweise zeigt was in ihm steckt. Die nächste Flasche erst 2020.

94 Punkte +
Trinkreife: noch lagern
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