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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 03.03.26 19:32 |
| Bezeichnung: |
Sylvaner - [Gau-Algesheimer St. Laurenzikapelle] - 19-68 - trocken - Landwein Rhein |
| Winzer/Produzent: |
Michael Teschke |
| Land / Region: |
Deutschland - Rheinhessen |
| Lage: |
St. Laurenzikapelle (Gau-Algesheim - Rheinhessen) (in weinlagen.info) |
| Jahrgang: |
2017 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Silvaner |
| Alkohol (Vol.%): |
13 |
| Verschluss: |
Schraubverschluss |
| Weitere Angaben: |
L-Nr. 1713 |
| Preis: |
25 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Vinocentral - 18.11.2021 |
| Bewertung: |
Nachkauf 1 von 3, Gesamt 16 von 25 |
| Preis / Genuss: |
schlecht |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
03.03.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 10.07.2024:
Optisch ein strammes Goldgelb, nasal zeigen sich reife Mirabellen sowie Weinbergspfirisch in recht sekundärer Ausprägung, dazu Pampelmusenzesten in recht feiner Manier, leicht grünliche Essigbaumanmutung. Am Gaumen ist das Steinobst etwas grüner als angekündigt, trotz der an sich straffen Säure wirkt der Wein durch Pomeloalbedo leicht flaumig, bodenseitig gibt’s sowas wie ein bemoostes Tuffbett. Dann ein recht langer, grünfruchtiger Nachhall mit Reneclauden und Limettenbitterchen.
Das ist schon ein recht ernsthafter Si(y)lvaner, der einerseits vorwiegend von der Frucht lebt, diese ist aber bei aller Präsenz doch so weit zurückgenommen, daß nichts Plakatives aufscheint. Allerdings drängt sich halt der Vergleich mit anderen Jahrgängen des „19-68“ auf, die hinsichtlich der Mineralik ganz erheblich expressiver und somit auch spannender waren, insofern leider eine etwas gedämpfte Freude, allerdings immer noch auf passablem Niveau!
Wertung vom 10.07.2024: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 19 von 25
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Verkostung vom 03.03.2026:
Im Glas ein recht dichtes Goldgelb, nasenmäßig kommt das Ganze recht fruchtfrei-mineralisch daher, etwas Basalt, recht viel Siebpartie einer Zeitungspapiermaschine. Geschmacklich dann auch diese recht herbe, kühle, hier auch leicht eisenhaltige Mineralik, dazu eine stramme, kühle Säure, etwas Zement noch als Unterlage. Auch der recht lange Nachhall konzentriert sich voll auf Zement und Pulpe.
Ich mag ja mineralische Weine grundsätzlich sehr gerne, aber hier ist nach dem quasi vollständigen Schwinden der Frucht nur noch Mineralik der fordernden Art übrig, von den üblichen bzw. vielfach in diesem Alter auftretenden Silvanerreifenoten -die sehr animierend sein können, zeigt sich (noch?) gar nichts. Ob sich der Wein aus diesem Loch nochmal ein bißchen befreien kann? Die Vorstellung fällt leider gerade arg schwer… |
| Trinkreife: |
keine Angabe |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/03/03/sylvaner-posthum/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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