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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 15.03.26 19:50 |
| Bezeichnung: |
Extra-brut - Cidre Cotentin AOP |
| Winzer/Produzent: |
Theo Capelle |
| Land / Region: |
Frankreich - Normandie |
| Jahrgang: |
2019 |
| Typ: |
Schaumwein |
| Rebsorte: |
Äpfel |
| Alkohol (Vol.%): |
5,5 |
| Verschluss: |
sonstige |
| Weitere Angaben: |
Agglomeratkork, 19-03 (Kork) |
| Preis: |
9,2 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Made in Calvados - 11.03.2024 |
| Bewertung: |
Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25 |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
EThC |
| Verkostungsdatum: |
15.03.2026 |
| Eingetragen von: |
EThC
... geändert von EThC
... [Rückfrage zur VKN an EThC] |
| VKN im Detail: |
Verkostung vom 24.08.2024:
Farblich ein leicht trübes Hellocker, sehr feiner, ausdauernder Blubber. Riecht sehr herb mostapfelig, garniert mit ein paar staubigen Trockenorangenscheiben, einiges an Gerbstoff im Anflug. Geschmacklich dann im wahrsten Sinne des Wortes staubtrocken, egal ob (Rest-) Frucht, Säure, Gerbstoffe, Bitterchen, alles staubt gewaltig und ist damit auch einigermaßen fordernd, erfrischt aber auch ganz erheblich, bezüglich der Steinseite fallen mir Glimmer und gelbe Eisensalze ein. Auch der schön lange Nachhall ist im Wesentlichen staubig-bitter, nicht unangenehm, aber eben doch ein bißchen Hardcore…
Das ist einerseits gut gemacht und findet mit seiner kompromißlosen Art durchaus mein Wohlwollen, es bleibt aber trotzdem eine gewisse Harschheit, die andere Staubcidres dieser Art nicht aufweisen oder besser im Griff haben, deshalb hier kein „3er“…
Wertung vom 24.08.2024: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 19 von 25
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Verkostung vom 03.05.2025:
Hellocker im Glas, feiner, nachhaltiger Blubber. Nasal gibt’s einen Mix aus sehr herben Mostäpfeln und etwas Trockenorange, den kommenden Gerbstoff kann man schon gut wahrnehmen. Am Gaumen staubt’s dann ordentlich, sowohl Frucht als auch Gerbstoffe sind schon recht fordernd, aber auch recht erfrischend, neben der trocknenden Säure trägt auch die herb-kühle Mineralik ihren Teil dazu bei, daß ein gewisses „puuuh“ aufkommt. Auch der recht lange Nachhall ist nichts für Weicheier, absolut ungeschminkt.
Der Cidre ist nunmehr vielleicht ein bißchen versöhnlicher als bei der Erstbegegnung vor einem Dreivierteljahr, aber es war schon recht vorteilhaft, ein paar „schmierende“ Sardinen mit Algen und Kapern dabei gehabt zu haben, ganz solo wär’s noch etwas fordernder gewesen. Insgesamt aber ein sehr spannender, allerdings auch kompromißloser und daher nicht so ohne Weiteres zugänglicher Cidre, es eckt und kantet halt ganz gut…
Wertung vom 03.05.2025: Nachkauf 2 von 3, Gesamt 20 von 25
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Verkostung vom 15.03.2026:
Im Wesentlichen bestätigt sich die letzte, obenstehende Notiz, die nunmehr dritte Flasche zeigt wiederum etwas weniger Staub als die vorige, was die Harmonik erhöht ohne die Spannung zu dämpfen. Ob sich das über die Jahre entsprechend weiterentwickelt? Schwächen zeigt der Cidre jedenfalls aktuell keine… |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
| Link 1: |
https://ec1962.wordpress.com/2026/03/15/ein-normanne-in-antwerpen/ |
| Link 2: |
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| Link 3: |
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Bilder:
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