Details zur Verkostungsnotiz Eintrag erstellt/geändert am 03.08.26 19:22

Bezeichnung: Cydon - Pétillant naturel
Winzer/Produzent: Famille Dupont
Land / Region: Frankreich - Normandie
Jahrgang: 2023
Typ: Schaumwein
Rebsorte: Äpfel
Alkohol (Vol.%): 5
Verschluss: sonstige
Weitere Angaben: Hierfür wurden 60 % süße Mostäpfel und 40 % Quitten verwendet. 6 Monate in Calvados-Fässern ausgebaut, Agglomeratkork, N° de Lot: 13231, D 23 50 02 (Kork)
Preis: 16 Euro je 0,75 l (im Handel) bei Made in Calvados - 25.07.2025
Bewertung: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 21 von 25
Preis / Genuss: akzeptabel/angemessen
Autor/Verkoster: EThC
Verkostungsdatum: 02.08.2026
Eingetragen von: EThC ... geändert von EThC ... [Rückfrage zur VKN an EThC]
VKN im Detail: Verkostung vom 07.09.2025:

Ein leicht trübes Neongelb zeigt im Glas, mittelfeiner, mitteldichter Blubber mit Ausdauer; geruchlich macht sich die Quitte gleich deutlich in recht frischer Weise bemerkbar, daneben lassen sich aber einige renettenartige Äpfel auch nicht die Butter vom Brot nehmen; sehr feine, helle Hefeankündigung, quasi in Form einer Dampfnudel. Geschmacklich bestätigt sich das sehr schön, ein kleine wie feine Süßespur sorgt für Eleganz und wirkt dabei nicht maskierend; mit der Säure kommt auch eine Spur Zitronat mit, als Unterlage gibt’s vor allem Kalk. Dann ein ordentlich langer Abgang, der neben der hier leicht ankandierten -aber dennoch trocken wirkenden- Quitte das Zitronat thematisiert.

Das ist eine wirklich äußerst gelungene Vermählung von Apfel und Quitte, auch die ganz leichte Süße am Gaumen stört weder die Balance noch die Klarheit der Aromatik. Vor allem wirkt die Quitte nicht als Zusatzstoff, wie das zuletzt beim mit Mandarine aromatisierten Poiré der Fall war, sondern sie gehört ganz einfach wie selbstverständlich zur Grundausstattung dieses sehr uniquen Getränks. Große Freude!

Wertung vom 07.09.2025: Nachkauf 3 von 3, Gesamt 22 von 25

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Verkostung vom 02.08.2026:

Das leicht Neongelbe der Erstbegegnung bestätigt sich, ebenso die ausdauernde Blubberstruktur, wieder übernimmt die recht frische, unoxidierte Quitte aromatisch die Pole, obwohl sie in der Mischung eigentlich nur Zweiter ist, die Apfelseite ist geschmacklich nunmehr nur am Rande vertreten, dafür mischen etwas gelbe Orange bzw. Ugli mit. Am Gaumen dann sehr klar, aber nicht saftig wirkend, eine feine Gerbstofffracht sowie etwas Kalk steuern dagegen, die Säure ist ebenso klar, aber nicht spitz. Beim recht langen Abgang dann noch etwas zuckerbefreites Zitronat.

Im Großen und Ganzen noch das gleiche, sehr erfreuliche Blubberfruchtmischgetränk wie letztes Jahr, aber doch mit ein paar feinen, schönen Unterschieden. Punktemäßig greife ich diesmal nicht ganz so tief in die Tasche, aber das kann tagesformbedingt sein…
Trinkreife: trinken oder lagern
Link 1: https://ec1962.wordpress.com/2026/08/03/kein-cidre-kein-poire-obst-petnat/
Link 2: -
Link 3: -
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