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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 04.03.26 19:14 |
| Bezeichnung: |
Westhofen Riesling -KR- |
| Winzer/Produzent: |
Keller |
| Land / Region: |
Deutschland - Rheinhessen |
| Jahrgang: |
2016 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Riesling |
| Alkohol (Vol.%): |
12,5 |
| Verschluss: |
Naturkork |
| Weitere Angaben: |
11 g/L Restsüße |
| Preis: |
26,5 Euro je 0,75 l (ab Hof) |
| Bewertung: |
(93/100 Punkte) |
| Preis / Genuss: |
gut |
| Autor/Verkoster: |
Noway |
| Verkostungsdatum: |
28.02.2026 |
| Eingetragen von: |
Noway
... geändert von Noway
... [Rückfrage zur VKN an Noway] |
| VKN im Detail: |
Verkostungsnotiz vom 28.02.2026 (Bild oben):
Mit kräftigem Weißgold im Glas. In der Nase reife gelbe Früchte wie Aprikose, dazu Birne, Vanille und etwas kalkige Mineralik. Am Gaumen süße Grapefruit, etwas tropische Frucht und leichte Stachelbeere. Die Säure wirkt im aktuellen Reifestadium geglättet, wodurch der Restzucker stärker hervortritt – am Tisch wurde dennoch eher auf 7–8 g statt der tatsächlichen 11 g Restzucker getippt. Der Abgang ist gut, geprägt von Grapefruit und einer feinen Vanillenote.
93 Punkte
Verkostungsnotiz vom 31.12.2024 (Bild unten):
Die Verkostungsnotiz vom 12.10.2024 (siehe dort) wiederholt sich in weiten Zügen. Auch dieses Mal hat die Säure den Restzucker vollkommen harmonisch im Griff, dass auch an diesem Tisch auf max. 5 Gramm Restzucker getippt wurde.
93,5 Punkte
Verkostungsnotiz vom 12.10.2024 (Bild Mitte):
Wie gut, dass ich auf mich und meinen Hinweis zur Trinkreife von der letzten Verkostung aus 2022 gehört habe (kommt leider viel zu selten vor;-). Nun auf dem Höhepunkt, schmeckt der Wein über seine Preisklasse hinaus.
Mit kräftigem Weißgold im Glas. In der Nase tropische Zitrusfrüchte, wieder Grapefruit, Aprikose, etwas Waldhonig und eine leichte Kalksteinmineralik. Im Mund hat die kräftige aber ganz runde Säure den Restzucker zu jeder Zeit fest im Griff. Daher wirkt der Wein sensorisch trocken (am Tisch wurden 3-5 Gramm Restzucker geschätzt). Alles sehr rund und in sich stimmig. Wieder tropische Zitrusfrüchte, gelbe Fruchtaromen und eine mineralische Komponente. Guter Abgang, der auf kandierter Zitrusfrucht mit einer harmonischen Bitternote im Finish endet.
War ein toller Essensbegleiter mit sehr hohem Trinkfluss.
93,5 Punkte
Verkostungsnotiz vom 19.03.2022:
Mit blassem Weißgold im Glas. In der Nase kräftige Grapefruit, Waldmeister, Zuckerwatte und Kalkmineralik. Wirkt im Antrunk erst einmal schlanker als er tatsächlich ist. Die tragende Säurespur hat den Restzucker vollständig im Griff und lässt den Wein aktuell trocken wirken. Auch hier wieder sehr viel Grapefruit und tropische Zitrusfrüchte. Die Grapefruit wiederholt sich auch im guten Abgang. Hier gewinnt der Wein mit zunehmender Belüftung immer mehr an Tiefe und endet mit einem leichten Bitternote.
Ganz am Anfang seiner Trinkreife, wird der Wein in den nächsten 2-3 Jahren sicherlich noch dazu gewinnen. Nächste Flasche also 2024.
92+ Punkte |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
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Diese Verkostungsnotiz wurde bisher 45 mal abgerufen |
Bilder:
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