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Details zur Verkostungsnotiz |
Eintrag erstellt/geändert am 30.08.26 19:18 |
| Bezeichnung: |
Chardonnay Welzbachtal trocken |
| Winzer/Produzent: |
Knewitz |
| Land / Region: |
Deutschland - Rheinhessen |
| Jahrgang: |
2023 |
| Typ: |
Weißwein |
| Rebsorte: |
Chardonnay |
| Alkohol (Vol.%): |
13 |
| Verschluss: |
Naturkork |
| Weitere Angaben: |
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| Preis: |
25 Euro je 0,75 l (im Handel) |
| Bewertung: |
umwerfend gut! |
| Preis / Genuss: |
akzeptabel/angemessen |
| Autor/Verkoster: |
marzemino |
| Verkostungsdatum: |
30.08.2026 |
| Eingetragen von: |
marzemino
... [Rückfrage zur VKN an marzemino] |
| VKN im Detail: |
Hell, komplex und strahlend schon in der Nase, zarte Frucht nach unreifer Birne und unreifer Aprikose. Unterlegt mit kühler Minze, Meeresgischt, Muschelschalen und nass-kreidigen Noten. Darüber gepflegte Reduktion, warmer Kunststoff, Gummi und Schweiß. Ganz selbstverständlich, nicht erzwungen oder mit Gewalt hingebogen, gar nicht überambitioniert. Alles wirkt wie aus sich selbst gewachsen, strahlend, erleuchtet. Im Mund taktil straff, phenolisch-griffig und mineralisch marmoriert. Ganz wunderbarer Säurezug, Freshness, Vitalität. Dabei auch fest, zentriert und präzise gespurt. Plumpen Schmelz und warme Alkoholsüße sucht man vergebens. Hier changiert nichts, das ist balanciert und bei sich und bleibt es auch nach viel Luft. Gar nix kippt hier ins Gelbe, Behäbige, Oxidative. Lediglich ein feiner Hauch von ganz hellem Karamell und ungeröstetem Sesam verrät den Fassausbau. Das ist derart einnehmend, stilistisch überzeugend und geradezu mitreißend, dass es mich schier schüttelt. Wunderbarer Stoff, geiles Zeug und das Beste, was ich seit langem im Glas hatte! |
| Trinkreife: |
trinken oder lagern |
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| Link 3: |
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Diese Verkostungsnotiz wurde bisher 62 mal abgerufen |
1 Kommentar(e):
Michl am 09.09.26 21:31
Lieber Alex, den Wein musste ich mir nach deiner VKN natürlich sofort zulegen und bin einmal mehr von deinern Wahrnehmungs- und Versprachlichungsfähigkeiten fasziniert. Ich teile alles bis zur Formulierung "mitreißend". Ab da kann ich nicht mehr mitgehen. Ich habe ihn gerade im unmittelbaren Vergleich zum Weth & Welz aus 23, der noch reduktiver, aber auch saftiger und körperreicher ausfällt, und mir fast so gut gefällt (bei deutlich geringerem Preis). Aber mehr als max. 90 P sind das für mich letztlich nicht und ich bin mir sicher, er wird ähnlich schlecht altern wie frühere Jahrgänge. Aber man muss ihn ja auch nicht weglegen, sondern kann und sollte den Wein jetzt genießen. Übrigens: Die neuen Etiketten ab 23 gefallen mir mit ihrer old-school-Orientierung deutlich besser. |
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